‘Technik’ Category

  1. Große Erfolge sorgen für Platzprobleme

    Juli 23, 2019 by PM-Ersteller

    (Albstadt, 23.07.2019)Die Firma Carl Rehfuss ist immer weiter gewachsen, deshalb wurde der Platz langsam knapp.

    BildSeit 2015 gab es die Idee der Erweiterung des bisherigen Firmensitzes, man entschied sich jedoch für einen Umzug ins Industriegebiet Lichtenbol, deshalb wird für das bisher genutzte Gebäude nun ein Nachmieter gesucht.

    Gemäß des Firmenmottos der Carl Rehfuss GmbH + Co. KG basiert Erfolg auf Qualität und Zuverlässigkeit. Das Tailfinger Familienunternehmen bietet eine ausgezeichnete Qualität gepaart mit hoher Zuverlässigkeit. Kunden, Mitarbeiter und Marktanteile befinden sich in einem stetigen Wachstum, deshalb gibt es immer mehr zu tun für das von Michael und Tobias Pfister geführte Unternehmen. Produziert werden Antriebe für den Maschinen- und Anlagenbau. Im Jahr 2018 wurden etwa 40.000 Stück ausgeliefert. Damit konnte die Firma einen Umsatz von 10,2 Millionen Euro erwirtschaften, dass Unternehmen wuchs um sagenhafte 14 Prozent.

    Die erste Produktionshalle steht seit 1951 am alten Standort und wurde zur Herstellung von Textilmaschinen genutzt. Sie ist mittlerweile deutlich zu klein für die 65 Mitarbeiter und auch mit den 1990 errichteten Erweiterungsbauten stößt man an die Grenzen.

    Michael Pfister kümmert sich um die Bereiche Vertrieb und Marketing. Sein Bruder Tobias ist für den Einkauf, die Produktion und die Montage verantwortlich. Gemeinsam schmiedeten die beiden Brüder Pläne für eine neue Erweiterung des Standorts. Nach vier Jahren war die Planung so gut wie fertig und auch Fördergelder aus einem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum waren schon genehmigt, als die Pläne sich schlagartig änderten: Die Firma Alber mit Sitz im Industriegebiet Lichtenbol verlässt ihr altes Gebäude und bezieht einen Neubau auf der anderen Straßenseite. Damit war eine Halle mit 1500 Quadratmetern
    Verwaltungs- und Nutzfläche sowie einer Produktionsfläche von 5000 Quadratmetern frei geworden – mehr als genug für das aufstrebende Unternehmen.

    Beim Umzug soll nicht alles so bleiben wie es bisher ist, denn man möchte sich weiter verbessern und den Umzug als eine Chance für Innovationen sehen.

    Die Firma produziert Antriebe von der Stange und maßgefertigte Lösungen. Dabei ist man in vielen Branchen unterwegs, die Bauteile der Firma werden in Radaranlagen, Motoren, Treppenliften, Poliermaschinen und vielen anderen Maschinen verbaut. Man ist also nicht zwangsläufig an eine Branche gebunden, sondern kann immer wieder neue Felder erschließen. In der Lebensmittelindustrie zählt Carl Rehfuss zu den großen Playern und beliefert Firmen wie Heinz Ketchup, Bürger Maultaschen oder Bonduelle mit seinen Produkten. In der Medizintechnik leisten die Antriebe des Familienunternehmens die Grundlage für ein Arbeiten mit höchster Präzision. Die Entwicklungsabteilung besteht aus fünf Personen und berät die Kunden ganzheitlich, damit später alles zusammenpasst.

    Die Geschäftsführer machen die Mitarbeiter für den Erfolg verantwortlich. Diese gehören dem Unternehmen im Durchschnitt bereits 20 Jahre lang an – ein ausgezeichneter Wert. Die Arbeitsplätze sollen am neuen Standort noch attraktiver werden, dann gibt es mehr Parkplätze und eine modernere Ausstattung. Die Lastwagen haben eine leichtere Zufahrt und Erweiterungsmöglichkeiten für das Gebäude sind gegeben. Der Umzug soll zwischen Mai und August 2020 erfolgen.

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Carl Rehfuss GmbH + Co. Antriebstechnik
    Herr Michael Pfister
    Buchtalsteige 5
    72461 Albstadt
    Deutschland

    fon ..: +49 (7432) 7015-0
    fax ..: +49 (7432) 7015-0
    web ..: https://www.rehfuss.com/de/
    email : omt@rehfuss.com

    Carl Rehfuss GmbH + Co. Antriebstechnik
    Die Carl Rehfuss GmbH + Co. KG ist einer der führenden Anbieter für An-triebstechnik. Das differenzierte Produkt- und Leistungsspektrum reicht von Einzelantrieben bis hin zu ganzheitlichen Antriebssystemen und anwenderspezifischen Lösungen für nahezu alle Industriezweige, beispielsweise für die Schifffahrt, Tiefkühllogistik und explosionsgefährdete Bereiche. Das im schwäbischen Albstadt ansässige Unternehmen gilt zudem als Pionier auf dem Gebiet der Edelstahlgetriebe, die auch den hohen hygienischen Auflagen in der Lebensmittelbranche gerecht werden. Weltweit setzen Unternehmen, darunter zahlreiche Marktführer, auf die jahrzehntelange Kompetenz und die hohe Qualität der Produkte „Made in Germany“. Ein innovatives Baukastensystem mechanischer und elektronischer Komponenten sowie Drehzahlregelsysteme gewährleistet stets die maximale Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit. Flache Hierarchien und eine kundenorientiert ausgerichtete Struktur machen das Unternehmen dabei enorm flexibel.

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  2. Das neue Ars Electronica Center in Linz, Österreich – Lindy liefert Kommunikations-Infrastruktur

    Juli 23, 2019 by PM-Ersteller

    Nach einer großangelegten thematischen Neugestaltung – inklusive umfassenden Umbauarbeiten – öffnete sich das neugestaltete Ars Electronica Center in Linz am 27. Mai 2019 wieder seinem Publikum.

    Lindy stellte in Zusammenarbeit mit dem Ars Electronica Center eine umfassende AV-Konnektivitäts-Infrastruktur bereit. Diese kabelgebundenen 4K Kupfer- und Glasfasertechnologien stellen das Herzstück der audiovisuellen Kommunikationstechnik der insgesamt knapp 150 Displays im Ausstellungsbereich des Ars Electronics Center dar. Für die Signal-Distribution und -Verteilung von hochauflösenden HDMI 2.0-Signalen über große Distanzen von bis zu 200m kommen die Glasfaser-Extender-Technologien von Lindy mit einer Bandbreite von bis zu 18 Gbit/s zum Einsatz.

    Die Themen in den neugestalteten Ausstellungsräumen dieser weltweit einmaligen Plattform für Kunst, Technologie und Gesellschaft beschäftigen sich mit den weitreichenden globalen Veränderungen unserer Zeit und dienen als Wegweiser und Begleiter durch die vom Menschen geschaffenen Systeme des 21. Jahrhunderts. Globale Veränderungen, Vernetzungen sowie Digitalisierung und Mobilität sind auch jene Thematiken, mit denen sich Lindy intensiv beschäftigt und innovative Lösungen für die Herausforderungen von morgen sucht: Sei es unser Wohnzimmer, unser Arbeitsplatz oder eine öffentliche Einrichtung – jedes dieser Einsatzfelder stellt andere Anforderungen an die AV-Infrastruktur, für die Lindy die jeweils passende Konnektivitäts-Lösung parat hat und kontinuierlich weiter entwickelt.

    „Die Organisatoren und Produzenten des Ars Electronica Center sind permanent auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, die Ausstellungen noch innovativer zu gestalten. Die Eröffnung im Mai war da sicherlich keine Ausnahme“, sagt Christian Westenhöfer, Head of Global Marketing & Brand Management bei der Lindy Group. „Dank der zuverlässigen Infrastruktur auf Basis der kombinierten Konnektivitäts-Lösungen von Lindy war die Eröffnung ein bemerkenswertes und erinnerungswürdiges Ereignis. Wir sind sehr stolz, einen wesentlichen Teil zu dieser einzigartigen Ausstellungsfläche beigetragen zu haben und freuen uns auf zukünftige Herausforderungen, denn so wie wir entwickelt sich das Ars Electronica Center Jahr für Jahr weiter und wir freuen uns auf weitere, spannende Projekte.“

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    LINDY-Elektronik GmbH
    Herr Christian Westenhöfer
    Markircher Str. 20
    68229 Mannheim
    Deutschland

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    Prolog Communications GmbH
    Herr Achim Heinze
    Sendlinger Str. 24
    80331 München

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  3. Elektronische Zutrittskontrolle – Hilfreiches Praxishandbuch

    Juli 22, 2019 by PM-Ersteller

    Marcus Lanz hilft Lesern in „Elektronische Zutrittskontrolle“ den passenden Zutrittsleser und ein gutes System auszuwählen.

    BildWer sich heutzutage mit elektronischer Zutrittskontrolle beschäftigen will oder muss, der wird beinah erschlagen von der Vielfalt am Markt. Wie wählt man auf diesem oft unübersichtlichen Dschungel das richtige Produkt für den eigenen Bedarf? Das Praxishandbuch „Elektronische Zutrittskontrolle“ von Marcus Lanz hilft Lesern, genau dieses Problem lösen. Es steht den Lesern zur Seite: Von der Auswahl des Identträgers über das Produkt, die Software und den Lieferant bis hin zum Wartungskonzept ist es der ideale Begleiter im Projekt und darüber hinaus. Profitieren Sie von der Erfahrung des Autors und machen ihr Projekt Zutrittskontrolle zu einem Erfolg, ohne dass dabei der Kopf zum Rauchen anfängt.

    Sie erhalten in „Elektronische Zutrittskontrolle“ von Marcus Lanz wichtige Informationen über die rechtlichen Anforderungen, das Mitspracherecht der Kontrollierten und Richtlinien, die eingehalten werden sollten. Lanz erklärt in seinem Buch, was eine Zutrittskontrolle eigentlich kontrolliert und wie die Systeme funktionieren. Sie erhalten einen kompakten und verständlichen Überblick über die Komponenten der Zutrittskontrolle. Anschauliche Beispiele zeigen, wie die Systeme in echten Situationen angewendet werden könnten.

    „Elektronische Zutrittskontrolle“ von Marcus Lanz ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7469-9436-9 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

    Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: https://tredition.de

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    tredition GmbH
    Frau Nadine Otto-De Giovanni
    Halenreie 40-44
    22359 Hamburg
    Deutschland

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    fax ..: +49 (0)40 / 28 48 425-99
    web ..: https://tredition.de
    email : presse@tredition.de

    Die tredition GmbH für Verlags- und Publikations-Dienstleistungen zeichnet sich seit ihrer Gründung 2006 durch eine auf Innovationen basierenden Strategie aus. Das moderne Verlagskonzept von tredition verbindet die Freiheiten des Self-Publishings mit aktiver Vermarktung sowie Service- und Produktqualität eines Verlages. Autoren steht tredition bei allen Aspekten der Buchveröffentlichung als kompetenter Partner zur Seite. Durch state-of-the-art-Technologien wie das Veröffentlichungstool „publish-Books“ bietet tredition Autoren die beste, schnellste und fairste Veröffentlichungsmöglichkeit. Mit der Veröffentlichung von Paperbacks, Hardcover und e-Books, flächendeckendem Vertrieb im internationalen Buchhandel, individueller Autorenbetreuung und einem einmaligen Marketingpaket stellt tredition die Weichen für Ihren Bucherfolg und sorgt für umfassende Auffindbarkeit jedes Buches. Passende Publishing-Lösung hält tredition darüber hinaus auch für Unternehmen und Verlage bereit. Mit über 40.000 veröffentlichten Büchern ist tredition damit eines der führenden Unternehmen in dieser Branche.

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  4. Tesoro Zone X: Neuer Premium Gaming Chair ab sofort erhältlich!

    Juli 5, 2019 by PM-Ersteller

    Tesoro präsentiert den neuen Premium Gaming Chair mit luxuriösen Features.

    BildEgal ob bei langen Gaming-Matches oder doch bei einem gemütlichen Filmabend, der Sitzkomfort ist stets von höchster Wichtigkeit und trägt viel zum Gesamterlebnis bei. Tesoro bringt nun ein neues Modell aus der vielfach prämierten ZONE Gaming Chair Serie auf den Markt: den Zone X. Damit hebt Tesoro Komfort, Style und Flexibilität auf eine ganz neue Ebene. Selbstverständlich bietet auch der neue Luxus Gaming Chair dabei die gewohnte herausragende Kombination aus umfassenden Features, hoher Qualität und attraktivem Preis.

    Der Zone X überzeugt mit fantastischen Features. Die Rückenlehne des Gaming Chairs verfügt über eine Neigungsfunktion von bis zu 135°. Dies ermöglicht eine optimale Sitzposition, sowohl bei hitzigen Matches als auch beim entspannten Streamen. Die Basis und der Rahmen des Gaming Sessels sind aus massivem Stahl gefertigt, wodurch Stabilität und Lebensdauer massiv erhöht werden. Auch die Klasse 4-Gasdruckfeder und die hochwertigen Laufrollen zeugen von dem hohen Qualitätslevel. Für einen entspannteren Komfort verfügt der Zone X über eine Wippfunktion, welche eine Neigung von 25° erlaubt. Die Einrastfunktion bietet dabei maximale Sicherheit und Stabilität und erlaubt die Fixierung in der gewünschten Position. Abgerundet wird der hohe Komfortfaktor des neuen Modells durch die Kombination aus angenehmem, widerstandsfähigen PU-Leder Bezug und Kaltschaum-Polsterung.

    Neben den reinen Features ist der Zone X auch speziell im Hinblick auf eine optimale Ergonomie entwickelt worden. So bietet er zum Beispiel eine hohe Rückenlehne, welche die Wirbelsäule auf der gesamten Länge stützt und entlastet. Gerade bei langer Nutzung wird so eine gesunde und komfortable Sitzposition gefördert. Zur guten Ergonomie trägt auch das Nackenkissen bei. Um weitere typische Druckpunkte zu entlasten, ist der Zone X mit 4D verstellbaren Armlehnen ausgerüstet. So können Nutzer ihren Gaming Chair ganz an die eigenen Bedürfnisse anpassen und eine falsche Körperhaltung vermeiden. Zusätzlich verfügt der Zone X über ein verstellbares Lendenkissen aus Memory Foam.

    Als Flaggschiff der ZONE-Serie bietet der Zone X ein Höchstmaß an Komfort und Luxus. Hier sorgen die herausragende Verarbeitung und die aufwendige Bestickung des in Carbonfaser-Optik gehaltenen Chairs für einen eleganten und hochwertigen Look. Durch das breitere Design der Sitzschale bietet der Zone X eine größere Sitzfläche und macht ein Entspannen bei Games, Filmen oder der Arbeit am Schreibtisch noch einfacherer.

    Weitere Informationen und Details zum Zone X von Tesoro finden sich auf der offiziellen Seite.

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    Spezifikationen

    o Rahmenfarbe: Schwarz
    o Rahmenkonstruktion: Metall
    o Farbe des Bezugs: Schwarz-Gold oder Schwarz-Lila
    o Material des Bezugs: PU Kunstleder
    o Material der Polsterung: Kaltschaum
    o Verstellbares Lendenkissen: Ja (Memory Foam)
    o Verstellbares Kopfpolster: Ja
    o Verstellbare Armlehnen: 4D
    o Typ der Rückenlehne: Hohe Rückenlehne
    o Sitzmaße: 59 x 60cm
    o Wippfunktion: 25°
    o Neigbare Rückenlehne: 135°
    o Einrastfunktion: Ja (Rückenlehne und Wippfunktion)
    o Gasdruckfeder: Klasse 4
    o Höhenverstellbar: 10 cm
    o Basis: Lackierter Stahl mit 350 mm Radius
    o Rollen Größe & Material: PU Racing Rollen (6cm)
    o Sitzhöhe: 37 – 47 cm
    o Maximalbelastung: 150 kg
    o Gewicht Stuhl: 26 kg

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Markensturm.com
    Herr Mats Pache
    Humboldtstrasse 53-55, Sec
    22083 Hamburg
    Deutschland

    fon ..: 040-67585380
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    email : marcom@markensturm.com

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  5. Virtuell abtauchen – Fraunhofer IGD entwickelt in Rostock digitale Unterwassertechnologien

    Juli 4, 2019 by PM-Ersteller

    Intelligente Kamera für eine neue ROV-Generation

    BildSelbst die Rückseite des Mondes ist besser erforscht als die Tiefen der Meere. Das Fraunhofer IGD entwickelt am Standort Rostock zukunftsweisende digitale Unterwassertechnologien, die die Erforschung der Ozeane ein gutes Stück voranbringen.

    Unterwasserforschung ist aufwändig, weil der Mensch zu großen Teilen nur unter sehr erschwerten Bedingungen Zugang erhält oder gar persönliche Gefahren in Kauf nehmen müsste. Dafür gibt es ferngesteuerte (ROV) oder komplett autonom agierende (AUV) Fahrzeuge. Mit unterwassertauglicher Kamera- und Sensortechnik ausgestattet, liefern sie wertvolle Aufnahmen und Erkenntnisse, die Wissenschaftlicher ohne ihren Einsatz nicht erhalten würden. In der Ostsee kommen die Tauchroboter unter anderem zur Wartung von Offshore-Anlagen, zur archäologischen Untersuchung von Schiffswracks oder zur Munitionsdetektion zum Einsatz.

    Intelligente Kamera für eine neue ROV-Generation

    Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt MiroBase entwickeln mehrere Partner, darunter das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD am Standort Rostock, bis Ende 2020 einen einsatzbereiten Prototyp einer neuen Unterwasserfahrzeug-Generation. Dieser soll wendiger, flexibler und mit besserer Technik ausgestattet sein als Fahrzeuge, die heute im Einsatz sind. Anhand zwei unterschiedlicher Testsysteme – einem Standard-ROV und einem eigens entwickelten bionischen Fahrzeug nach dem Vorbild der Meeresschildkröte – wird ein modulares Fahrzeugsystem entwickelt, das ausgestattet mit einer Vielzahl an Funktionen für unterschiedlichste Zwecke zum Einsatz kommen kann. Eben diese fehlende Multifunktionalität ist ein Manko der derzeit gängigen Standard-ROVs. Im Rahmen des Projektes entwickelt das Fraunhofer IGD eine intelligente Kamera, die in Echtzeit Unterwasseraufnahmen verbessert, also Trübe, Unschärfe, Lichtbrechungen herausrechnet und so das Bild – aufgenommen bei Tauchgängen mit den Unterwasserfahrzeugen – deutlich klarer macht. Gleichzeitig können ihre Algorithmen Objekte eigenständig detektieren und die bereits optimierte Ansicht sowie weitere Informationen live an den Operator des Fahrzeugs übermitteln. So dienen die Aufnahmen nicht nur wie bis dato zur Analyse nach der Tauchfahrt, sondern können noch während des Tauchgangs als wertvolle Datensammlung die Entscheidung über die nächsten Schritte beeinflussen. In Zusammenarbeit mit dem Landesverband für Unterwasserarchäologie Mecklenburg-Vorpommern e.V. werden in den nächsten Wochen bei Test-Tauchgängen zu Schiffswracks in der Warnow und Ostsee Standard-ROV-Systeme auf Herz und Nieren geprüft, um Anforderungen an eine detailliertere Steuerungsmechanik abzuleiten und den derzeitigen Entwicklungsstand des Kamerasystems zu testen.

    Unsichtbares sichtbar machen – mit den hörenden Augen

    Um auch in extremen Tiefen verwertbare Bildinformationen zu erhalten, müssen Unterwasserfahrzeuge mit leistungsfähigen Sensor- und Sonarsystemen ausgestattet werden, die Augen und Ohren ersetzen. Etablierte Systeme auf Basis von optischen oder akustischen Sensoren haben heute noch erhebliche Defizite. Sie können oft nur in der Kombination verschiedenartiger Systeme und spezieller Trägerfahrzeuge ein hinreichend genaues und robustes Bild der Unterwassersituation, wie Bodenstrukturen, Kabel- oder Pipelineinstallationen, Organismenbesiedlung oder Rohstoffverteilung liefern. Auch hier arbeitet das Fraunhofer IGD gemeinsam mit Partnern an einer Lösung: im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts Akustisches Auge wird ein neuartiges akustisches 3D-Bildgebungs- und Vermessungssystem entwickelt. Bionische Erkenntnisse aus der Signalverarbeitung von Fledermäusen und Delphinen ermöglichen die Gewinnung und Echtzeitauswertung von komplexen akustischen Raum- und Spektralinformationen. Dank der Datenaufbereitung und Live-Visualisierung kann der Operator eines ROVs mittels einer Datenbrille die Beschaffenheit des Meeresbodens, teilweise sogar unterhalb der sichtbaren Oberfläche erkennen. Das kann nicht nur zur schnelleren Detektion von Schiffswracks beitragen, sondern auch verlegte Kabel oder Pipelines auf Lecks untersuchen oder zur Sondierung natürlicher Manganvorkommen genutzt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist diese mit einer aufwändigen manuellen Ausmessung eines Gebiets mit anschließenden Bodenproben verbunden. Als intelligentes Sensorsystem in Unterwasserfahrzeugen übernimmt und erleichtert das Akustische Auge Ausmessung, Detektion und genaue Definition des Manganvorkommens.

    Mangel an Testmöglichkeiten unter realen Bedingungen

    Egal ob die Entwicklung neuer Steuerungseinheiten oder Sensorsysteme für Fahrzeuge, das Testen von Bildverbesserungsalgorithmen oder die Erprobung neuester Schutzmaterialien für Offshore-Anlagen – alle Unterwassertechnologien haben eins gemein: es fehlt bislang an der Möglichkeit, neue Entwicklungen unter echten Bedingungen zu testen. Strömung, Salzgehalt, Sichtbedingungen und alle weiteren natürlichen Einflüsse im offenen Meer lassen sich in Forschungsbecken und Drucktanks nur bis zu einem bestimmten Grad künstlich herstellen. Abhilfe soll das Digital Ocean Lab schaffen, das vor der Küste Nienhagens eingerichtet wird und unter der Leitung des Fraunhofer IGD Industrie wie Forschung mit verschiedenen angelegten Feldern eine optimale Umgebung für Praxistests unter realen Bedingungen bietet. Das Vorhaben ist der Ausgangspunkt für Rostocks Großprojekt Ocean Technology Campus, in dem der technologische Wissenstransfer verschiedener Akteure im Unterwasserbereich aus Wissenschaft und Wirtschaft durch optimale Rahmenbedingungen gelingen kann. Ein Forschungsverbund verschiedener Fraunhofer-Institute wird bereits im Herbst 2019 seine Arbeit im Rostocker Fischereihafen aufnehmen. Im Rahmen der internationalen Fachveranstaltung Digital Ocean Convention Rostock am 9. August 2019 fällt unter der Beteiligung von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft der symbolische Startschuss für die Ausbauarbeiten des Digital Ocean Lab.

    Weitere Informationen:

    www.igd.fraunhofer.de/projekte/miro-base-system-plattform-fuer-modulare-ferngesteuerte-unterwasserfahrzeuge
    www.igd.fraunhofer.de/projekte/akustisches-auge-innovatives-akustisches-3d-bildgebungs-und-vermessungssystem-nach
    – https://www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/digital-ocean-convention-rostock

    DIGITAL OCEAN CONVENTION Rostock 2019 / 9. August 2019:
    – Innovationscluster Unterwassertechnologie – Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
    Frau Daniela Welling
    Fraunhoferstraße 5
    64283 Darmstadt
    Deutschland

    fon ..: +49 6151 155-146
    web ..: https://www.igd.fraunhofer.de
    email : presse@igd.fraunhofer.de

    Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

    Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

    Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

    Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

    Pressekontakt:

    Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
    Frau Daniela Welling
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