‘Politik’ Category

  1. Nach Enthüllung: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen brutalen Schweinemäster aus Grafschaft Bentheim

    Mai 5, 2021 by PM-Ersteller

    der seine Schweine mit einem Gewehr erschossen hat – Jagdschein entzogen

    BildAnfang Dezember 2020 veröffentlichte das Deutsche Tierschutzbüro Bildmaterial aus einem Schweinemastbetrieb in Ohne, Samtgemeinde Schüttorf im Landkreis Grafschaft Bentheim (Niedersachsen). Die Aufnahmen legen nahe, dass in dem Betrieb gegen Gesetze verstoßen wird. Die Stallungen und Buchten waren zum Teil sehr verdreckt. Einige der Tiere waren stark abgemagert oder wiesen blutige Ohren- sowie Schwanzverletzungen und viele Kratzer auf. Kranke und verletzte Tiere wurden von dem Landwirt nicht ordnungsgemäß separiert und tierärztlich behandelt, wie versteckte Kameras aufzeigten.

    So fiel den Tierrechtler*innen auf den Aufnahmen vor allem ein Tier mit einer erheblichen, blutenden und eitrigen Verletzung auf. „Es hing der halbe Darm aus dem Tier heraus“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro. Die versteckten Kameras dokumentierten, dass neben diesem Tier auch noch drei weiteren schwer kranken Schweinen mindestens drei Tage lang nicht geholfen wurde. Am vierten Tag kam der behandelnde Tierarzt des Betriebes, begutachtete die kranken Schweine und ordnete eine sofortige Nottötung an. Diese erfolgte allerdings erst drei lange Tage später. Mit einem Gewehr versuchte der Landwirt dann die Tiere zu erschießen, was jedoch nicht gelang. Die Schweine liefen nach dem Schuss regelrecht durch den Stall. Dem Mäster schien dies egal zu sein, denn er überließ die Tiere in diesem Zustand sich selbst und ging einfach aus dem Stall. Irgendwann später starben die Tiere qualvoll. „Wer Tiere vorsätzlich so sehr leiden lässt, der gehört ins Gefängnis“, so Peifer. Dass dieses Vorgehen gesetzeswidrig ist, müsste der Landwirt eigentlich wissen, schließlich ist er im Hauptberuf für die Landwirtschaftskammer NRW tätig und hält u. a. Vorträge. Zudem ist er Mitglied Samern-Suddendorf-Ohne der „Vereinigung des Emsländischen Landvolkes e.V.“ und Ratsherr der Gemeinde Ohne. Im Nebenberuf betreibt er mit seinem Bruder und Vater die Mastanlage mit rund 1.000 Tieren.

    Die Filmaufnahmen wurden dem Deutschen Tierschutzbüro zugespielt. Nach kurzer Sichtung des Materials wurde damals das zuständige Veterinäramt in Nordhorn über die Missstände in dem Betrieb informiert. Dieses hat seitdem mehrere Kontrollen durchgeführt und Ordnungsverfügungen erlassen, auch wurde dem Betreiber untersagt, selbst Tiere zu töten. Zudem steht das Veterinäramt in Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Oldenburg. Diese hat nach einer Strafanzeige durch das Deutsche Tierschutzbüro die Ermittlungen gegen den Betreiber aufgenommen (AZ 1102 Js 7601/20).

    Darüber hinaus hat das Deutsche Tierschutzbüro den Landkreis Grafschaft Bentheim, und dessen Jagdbehörde informiert und den Entzug des Jagdscheins gefordert. Dieses ist nun erfolgt, allerding ist der Entzug noch nicht rechtskräftig. „Vermutlich wird jetzt wieder vom bedauerlichen Einzelfall gesprochen. Dabei sollten wir endlich anerkennen, dass die heutige „Nutztierhaltung“ nur mit Tierquälerei funktioniert“, so Peifer und ergänzt „das ist jetzt der sechste Fall von Tierquälerei in Schweinemastbetrieben innerhalb der letzten Monate.“

    Zu den Abnehmern der Schweine zählten in der Vergangenheit u.a. die großen Schlachtgiganten VION und Tönnies. VION hat dem Deutschen Tierschutzbüro schriftlich bestätigt, keine Tiere mehr von diesem Betrieb abzunehmen, Tönnies kündigte damals an, die Belieferung einzustellen. Ob dies geschehen ist und/oder ob Tönnies erneut Schweine aus dem Betrieb annimmt, ist dem Deutschen Tierschutzbüro nicht bekannt. Allerdings ist dies nicht der erste Schweinemast-Skandal, in den Tönnies verwickelt ist. In den letzten Monaten hat das Deutsche Tierschutzbüro aus diversen (ehemaligen) Tönnies-Zulieferbetrieben Undercover-Bildmaterial veröffentlicht. „Die Aufnahmen zeigten, wie tierquälerisch Schweine in Mastanlagen gehalten werden“ so Peifer. Der Konzern mit Clemens Tönnies an der Spitze schlachtet pro Jahr knapp 20 Millionen Schweine und macht damit einen Umsatz von 7,5 Mrd. Euro. „Kaum ein anderes Unternehmen profitiert so sehr von der Massentierhaltung wie Tönnies“, so Peifer. Dabei steht Tönnies auch wegen den schlechten Arbeitsbedingungen der Werksarbeiter*innen immer wieder in der Kritik. „Das System Tönnies funktioniert nur durch Ausbeutung von Mensch und Tier“, kritisiert Peifer.

    Die Tierrechtler*innen empfehlen den Menschen Fleisch, sowie andere tierische Produkte durch pflanzliche Alternativen zu tauschen, denn nur so kann die Tierquälerei endlich nachhaltig beendet werden. „Wichtig ist mir zu sagen, dass kein Tier freiwillig in einen Schlachthof geht, denn Tiere wollen leben und nicht getötet werden“, so Peifer abschließend.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Deutsches Tierschutzbüro e.V.
    Herr Jan Peifer
    Streustraße 68
    13086 Berlin
    Deutschland

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    fax ..: 030-270049610
    web ..: http://www.tierschutzbuero.de
    email : info@tierschutzbuero.de

    Das Deutsche Tierschutzbüro ist ein eingetragener Verein, der sich für mehr Rechte von Tieren einsetzt. Die bundesweit tätige Organisation ist als besonders förderungswürdig anerkannt und gemeinnützig. Weitere Informationen unter www.tierschutzbuero.de

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  2. Drei dringende Fragen an den Verbandsfunktionär Friedhelm Schipper * / Zur Kleingartenanlage Am Koppelgraben.

    April 12, 2021 by PM-Ersteller

    * Friedhelm Schipper ist der Stellvertreter von Viola Kleinau im Bezirksverband der Gartenfreunde Pankow – zuständig für Finanzen. Er war 2016 Mitbegründer der Makler-GmbH (u.a. für Datschenanlagen).

    Bild———-

    Drei dringende Fragen an den Verbandsfunktionär Friedhelm Schipper * , deren Beantwortung legitimerweise nicht nur von uns erwartet wird. Wenn keine INTERESSENKOLLISIONEN bestehen, dann sollten die Antworten leicht fallen – und dem Kleingartenwesen wäre gedient.

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    Wir berichteten bereits darüber, daß Viola Kleinau und Friedhelm Schipper (nach Beginn unserer Berichterstattung über bestehende INTERESSENKOLLISIONEN) ihre Anteile an der Makler-GmbH (VFR Stadtgrün Erhaltung) an Frau Petra Henning übertragen haben. Frau Henning war langjährig die Lebensgefährtin von Friedhelm Schipper.

    Zum Handelsregister-Text … HIER

    Im Auftrag von Viola Kleinau und Friedhelm Schipper teilte uns dann die Anwältin der beiden mit, daß „Viola Kleinau mit Petra Henning nicht verwandt und nicht verschwägert“ ist, und daß „Petra Henning nicht die Lebensgefährtin von Friedhelm Schipper“ ist. Mit Blick auf die Frage der Interessengegensätze hielt man diese Mitteilung für sehr wichtig. Wir auch. Unsere Anmerkungen:

    – Vom Jahre 2016 an war Viola Kleinau (die Mitbegründerin der Makler-GmbH) mehrere Jahre lang Anteilseignerin und Geschäftsführerin der Makler-GmbH. Ist Viola Kleinau auch mit sich selbst nicht verwandt und nicht verschwägert ? Im Hinblick auf das Problem der Interessengegensätze drängt sich diese Frage auf.

    – Friedhelm Schipper und Petra Henning hatten schon vor Jahrzehnten eine gemeinsame Laube in einer Pankower Kleingartenanlage genommen, wo sie beide gemeinsam namentlich erfasst wurden. Und damals schon wohnten sie auch gemeinsam in einer Berliner Wohnung zusammen. Dann sind sie gemeinsam in eine andere Berliner Wohnung umgezogen. Einige weitere Punkte lassen sich hier anführen. Und nunmehr läßt Herr Schipper durch seine Anwältin mitteilen: „Keine Lebensgefährtin“. Gute Güte. Indessen soll klargestellt werden: An der Person der Frau Petra Henning wird hier keine Kritik geübt. Um diese Frau, die hier in etwas involviert wurde, geht es nicht.

    Nachfolgend nun zu den drei an Friedhelm Schipper gerichteten Fragen, von denen in der Überschrift dieses Artikels die Rede ist :

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    1) Herr Schipper, warum ist es Ihnen so wichtig, den Stellenwert Ihrer sehr langjährigen Beziehungen zu Frau Petra Henning (der Sie und Frau Kleinau Ihre GmbH-Eigentumsanteile übertragen haben) nach außen hin als gering erscheinen zu lassen ? Und bezieht sich Ihre diesbezügliche Darlegung nur auf die Gegenwart oder auch auf die vergangenen Jahrzehnte ? Pankower Kleingärtner sprachen uns diesbezüglich mehrfach an.

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    2) Herr Schipper, trifft es zu, daß Sie es waren, der die Idee zur im Jahre 2016 erfolgten Gründung der Makler-GmbH (VFR Stadtgrün Erhaltung) hatte, daß Sie es waren, der dazu ursprünglich den Anstoß gegeben hat ?

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    3) Herr Schipper, gewiß kennen Sie unsere Artikel zum Thema

    “ Wer küsste die Erbengemeinschaften wach ? “

    Beide Artikel befinden sich auf der Titelseite der Pankower Blätter zum Kleingartenwesen und Kleingartenrecht. Können vielleicht auch Sie, Herr Schipper, hier zweckdienliche Hinweise geben ? Wir setzen hier Hoffnungen auf Ihre Antwort. Eine der betroffenen Kleingartenanlagen, auf die in den o.g. Artikeln Bezug genommen wird, war die …

    …………………………. KGA Am Koppelgraben, ……

    … bei der Sie seinerzeit bereits Vereinsvorsitzender waren (in der Zeit, als der damalige Eigentümer, die Erbengemeinschaft, Flächen an den Investor verkauft hat).

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    Zur . . . RAUMMIETE =

    Bei dieser Gelegenheit sei auch nochmal daran erinnert, daß Sie, Herr Schipper, und Frau Kleinau noch immer nicht die Fragen zur Raummiete beantwortet haben, die die VFR Stadtgrün Erhaltung GmbH für die Raumnutzung in der Quickborner Str. 12 an den Bezirksverband der Gartenfreunde Pankow e.V. zu zahlen hatte / hat / hätte / sollte / mußte / müßte …. ?

    Unsere Erläuterungen dazu … HIER

    Uns sollte doch allen daran gelegen sein, daß der Bezirksverband der Gartenfreunde hier möglichst hohe Mieteinnahmen (respektive Pachteinnahmen) erzielt hat, mindestens marktangemessen. Das käme ja allen Pankower Kleingärtnern zugute.

    Ein etwaiges Interesse der Makler-GmbH an geringen oder gar keinen Mietzahlungen werden Sie ja wohl doch mit Entschlossenheit abgewiesen haben. Warum also antworten Sie nicht, warum diese Heimlichtuerei ?

    Wir bleiben am Ball !

    Zur Thematik der Interessengegensätze:

    https://www.pankower-gartenzwerge.de/interessengegensätze/

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    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Pankower Blätter zum Kleingartenwesen und Kleingartenrecht
    Herr Axel Quandt (Herausgeber)
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    Zeitschrift zum Kleingartenwesen und Kleingartenrecht. www.pankower-gartenzwerge.de

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  3. Ein Jahr Corona – Was sagen die Deutschen?

    März 31, 2021 by PM-Ersteller

    Die Bewertung der Regierung fällt desaströs aus

    BildDas ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage des Instituts für Generationenforschung. Die schlechten Kritiken des momentanen Krisenmanagements sind dabei unabhängig von Alter, Bildungsstand oder Bundesland.

    Studienleiter Rüdiger Maas: „Eine große Mehrheit spricht der momentanen Regierung eine grundlegende Kompetenz im coronabedingten Krisenmanagement ab.“

    Nur 17% der Befragten kennen alle Corona-Regeln, die momentan für sie gelten. Dabei schnitten die Befragten aus Hamburg und Berlin noch am besten ab. Hier kannte der Durchschnitt zumindest 83% der für sie geltenden Corona-Regeln. Baden-Württemberg war Schlusslicht mit 64%.

    „Insgesamt wünschen sich die Bürger mehr Transparenz mit nachvollziehbaren Regeln, die lieber schwarz-weiß als grau sein sollten“, so Studienleiter und Generationenforscher Rüdiger Maas.

    Die momentane Impfstrategie spaltet die Nation – Immer mehr Menschen wollen Vorteile für Geimpfte.

    Die Anzahl derer, die für Covid 19-Geimpfte wieder Normalität fordern, wuchs in den letzten Wochen stark an. So fordern etwa 26% Lockerungen für Menschen mit einer Corona-Impfung. Beim Thema Reisen sind es fast 39%, die Lockerungen für Geimpfte fordern. 23% würden es sogar begrüßen, dass Ladenbesitzer künftig Nicht-Geimpften den Zutritt verweigern können!

    „Wir forcieren hierbei einen Impf-Klassismus, der zukünftig weitere Debatten anheizen wird“, so Zukunftsforscher Hartwin Maas.

    Verschwörungsgläubige machen sich das Leben selber schwer…

    Die repräsentative Umfrage des Instituts für Generationenforschung hat ebenfalls herausgefunden, dass wieder mehr Menschen an Verschwörungsmythen glauben; je älter desto eher.

    Die psychische Belastung ist bei Menschen, die hinter der Corona-Pandemie einen versteckten Plan vermuten, um etwa 25% höher, als bei all jenen, die die keinen versteckten Plan sehen. Nicht-Verschwörungsgläubige haben zudem eine größere Ausdauer, was die Belastung und Dauer des Lockdowns angeht. So halten sie im Schnitt einen Lockdown noch 5,2 Monate maximal aus, während Verschwörungsgläubige nur 1,6 Monate angaben.

    Selbsterlernte Hilflosigkeit

    Auf die Frage, was nun in einem Jahr Lockdown gelernt wurde, antworteten nur 2% der Verschwörungsgläubigen, dass sie tatsächlich etwas Neues gelernt hätten. Bei den Nicht-Verschwörungsgläubigen gaben 67% der Befragten an, etwas Neues für sich während oder aus der Pandemie gelernt zu haben. Sie haben sich dadurch viel selbstbestimmter und autarker verhalten als die Verschwörungsgläubigen. Auch waren sie infolge flexibler und konnten sich dadurch rascher den äußeren Umweltfaktoren anpassen, um somit aktiver gegenzusteuern und ließen sich infolge weniger von äußeren Einflüssen lenken. Verschwörungsgläubige hingegen haben nahezu jeden Einfluss auf ihre Person und Situation external attribuiert und sind dadurch im Kern weniger selbstbestimmt, so Studienleiter und Psychologe Rüdiger Maas.

    Weitere Ergebnisse der aktuellen Studifinden Sie unter:

    Ein Jahr Corona-Pandemie! Was sagen die Deutschen?

    Regelmäßig erhebt das Institut für Generationenforschung Daten durch Umfragen und kann so Trends und Generationenunterschiede analysieren. Mehr dazu unter:

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  4. Lob und Kritik am neuen Betreuungsgesetz!

    März 26, 2021 by PM-Ersteller

    Die wichtigsten Neuregelungen im Betreuungsrecht! Rechtsexperten der bekannten Kester-Haeusler-Stiftung bewerten das lang erwartete Gesetz, das heute in 2. Lesung vom Bundesrat beschlossen wurde.

    BildLeitgedanke des neuen Gesetzes ist die Verbesserung des Selbstbestimmungsrechts der Betroffenen. So sollen Betreuer nur dann als Stellvertreter auftreten dürfen, soweit dies wirklich erforderlich ist, dabei soll der konkrete Unterstützungsbedarf in den Vordergrund gestellt und die betroffene Person selbst soll besser informiert und stärker eingebunden werden.

    Die Rechtsexperten begrüßen daher ausdrücklich die im neuen Gesetz aufgenommene Berichtspflicht für Betreuer, die diese schon innerhalb der ersten drei Monate erfüllen müssen. Viele Betreute sind nach Verkündung des Betreuungsbeschlusses oftmals von ihren Betreuern nicht besucht worden. „Pflichtwidrigkeiten des Betreuers können mit dem neuen Gesetz besser erkannt und vor allem sanktioniert werden“, so Prof. Dr. Volker Thieler, Vorstandsvorsitzender der Kester-Haeusler-Stiftung, der auch die Einbeziehung der Angehörigen im Rahmen der Informationspflicht positiv bewertet, dagegen die großen Probleme des Betreuungsrechts nach wie vor nicht behoben sieht.
    Im Zentrum der Kritik steht die Vergütung der Betreuer über Fallpauschalen, statt auf Stundenbasis, was das besondere Engagement von Betreuern in einem schwierigen Einzelfall nicht honoriert.
    Auch die Vermögensverwaltung durch Betreuer ist nicht umfassend geregelt worden, sie soll jetzt modernisiert und grundsätzlich bargeldlos erfolgen. Aber die eigentlichen Probleme treten auf, wenn es um den Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim geht oder um den Verkauf von Immobilien. Oftmals werden Häuser, die jahrzehntelang in Familienbesitz waren ohne öffentliche Ausschreibung verkauft, ein von den Rechtsexperten seit Jahren gefordertes Vorkaufsrecht für Angehörige oder mindestens eine Informationspflicht gegenüber Angehörigen gibt es auch im neuen Gesetz nicht. Das betrifft auch den Umgang mit Inventar, Erinnerungsstücken und persönlichsten Gegenständen, die Betreuten oder deren Angehörigen zumindest angeboten werden sollten. Aber auch hier hat der Gesetzgeber keinen Regelungsbedarf im Gesetz gesehen.
    Ehegatten sollen sich künftig in Gesundheitsangelegenheiten kraft Gesetzes für die Dauer von drei Monaten vertreten können, wenn sich ein Ehegatte krankheitsbedingt vorübergehend nicht um seine Angelegenheiten kümmern kann. Hier sehen die Experten vor allem organisatorische Probleme bei der Mitwirkungspflicht für Ärzte und medizinisches Personal.

    Nach wie vor fehlt auch eine neutrale Stelle, an die sich Betreute wegen Problemen wenden können. „Meistens werden Betreute bei den völlig überlasteten Gerichten gar nicht angehört und bleiben hilflos sich allein überlassen“, kritisiert Prof. Dr. Volker Thieler, Leiter des Forschungsinstituts für Betreuungsrecht der Kester-Haeusler-Stiftung.
    Nach Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten und Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt kann das Gesetz am 1. Januar 2023 in Kraft treten.

    Die Kester-Haeusler-Stiftung betreibt seit über 30 Jahren empirische Forschung. Ihre Forschungsergebnisse werden frei zugänglich im Internet dargestellt. Unzählige Anfragen und Zuschriften von Betroffenen erreichen täglich das Institut. Die Auswertung der Anfragen durch Rechtsexperten gewährleistet eine Forschung mit konkretem Praxisbezug. Damit ist das Institut für Betreuungsrecht einmalig in Deutschland.
    Der Leiter der Forschungsinstitute Prof. Dr. Volker Thieler steht Ihnen jederzeit für Fragen zur Verfügung. Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Link auf unsere Homepage verwenden.

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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    Herr Volker Prof.Dr.Thieler
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    Im Rahmen Ihrer Forschungstätigkeit beschäftigt sich die Kester-Haeusler-Stiftung mit ihren Instituten für Betreuungsrecht www.betreuungsrecht.de und Erbrecht www.institut-fuer-internationales-erbrecht.de seit über 30 Jahren mit aktuellen Fragen der Rechtsprechung und der Gesetzgebung sowie den Auswirkungen rechtlicher Vorschriften in der Praxis. Der Leiter der Forschungsinstitute Prof.Dr.Volker Thieler steht Ihnen jederzeit für Fragen zur Verfügung.
    Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

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    Kester-Haeusler-Stiftung
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  5. Raelisten sind bemüht, aus jedem Tag einen Internationalen Tag des Glücks zu machen

    März 19, 2021 by PM-Ersteller

    Las Vegas, 18. März 2021 – Während sich die Vereinten Nationen darauf vorbereiten, am 20. März den „Internationalen Tag des Glücks“ zu feiern – ein jährliches Ereignis.

    Das von den Vereinten Nationen organisiert wird, um die Idee zu fördern, dass es ein globales Menschenrecht ist, sich glücklich zu fühlen – werden Raelisten auf der ganzen Welt ihre Online-„Weltfriedens“-Meditationen und Lehren des Glücks intensivieren, als Weg, um die ständige Angst auszugleichen, die derzeit die ganze Welt plagt, und um das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie wichtig es ist, Wege zu finden, unser eigenes Glück zu erschaffen.

    Seit 2013 feiern die Vereinten Nationen den „Internationalen Tag des Glücks“, um die Bedeutung des Glücks im Leben der Menschen auf der ganzen Welt zu würdigen. „Diese Würdigung ist seit 47 Jahren Teil der raelistischen Lehren und sollte in der Tat gefeiert werden“, erklärt Dr. Brigitte Boisselier, Sprecherin der Rael-Bewegung.

    „Glück ist Teil unseres genetischen Codes, wir wurden erschaffen, um glücklich zu sein“, sagte Rael – spirituelles Oberhaupt der Internationalen Rael-Bewegung. „Kinder sind solange glücklich, bis sie einer Erziehung unterworfen werden, die Normen aufstellt, welche Kampf- oder Fluchtreaktionsmechanismen auslöst, was zu einer Anhäufung von Misstrauen, Angst und Konkurrenz beruhenden Emotionen führt – alles Faktoren, die dazu beitragen, dass sie ihren wahren natürlichen Glücks-Zustand vergessen“, fügte er hinzu. „Aus diesem Grund sollten die Lehren der Happiness Academy für jeden vorgeschrieben sein.“

    47 Jahre lang reiste Rael um die Welt und bot Happiness Academy-Lehrgänge an. 2006 verlieh er dem damaligen König von Bhutan – seiner Majestät König Jigme Singye Wangchuck – den Titel „Guide ehrenhalber“ – für seine außergewöhnlichen Handlungen und seine weise Entscheidung, das „Bruttonationalglück“ über das Bruttosozialprodukt zu stellen.

    „Bhutan ist dank seines wunderbaren Königs das schönste Beispiel auf der Welt für das, was dieser Planet so dringend braucht, weil es einer Kultur des ,Seins‘ den Vorrang gibt vor einer Kultur des ,Habens‘ – eine Kultur, die nur Kriege, Völkermorde, Umweltverschmutzung und Chaos durch die illusorische Vorstellung erzeugt, dass Glück von außen kommt. Eine Kultur des ,Seins‘ hingegen erzeugt Frieden und Harmonie, und das ist es, was wahres Glück ausmacht, denn es kommt von innen“, erklärte Rael.

    „Das Netto-Glück der Welt zu erhöhen, ist Rael’s Priorität“, fügte Boisselier hinzu. „Wir müssen weiterhin jeden Tag zu einem Fest des Glücks machen und gleichzeitig die Menschen daran erinnern, dass Glück durch Meditation und die tägliche Praxis von Achtsamkeit, Dankbarkeit und Freundlichkeit auf der Stelle erreicht werden kann“, schloss sie.

    Weitere Informationen zu den kommenden raelistischen Happiness Akademien finden Sie unter: rael.org/event

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    Deutsche Rael-Bewegung e.V.
    Herr Reiner Krämer
    Postfach 0553
    79005 Freiburg
    Deutschland

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    email : presse@rael.de

    Die Rael-Bewegung ist eine nicht-kommerzielle, internationale Organisation. Sie vereint all jene Menschen, die den Wunsch hegen, die Menschheit über ihren außerirdischen Ursprung zu informieren.

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