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  1. Batteriespeicher für PV-Anlage (Photovoltaik) – Stromspeicher

    Juli 14, 2026 by PM-Ersteller

    Die Zukunft der Energieversorgung: Warum ein Batteriespeicher die lohnendste Investition in Ihre Photovoltaikanlage ist

    Die private Energieversorgung steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Die Zeiten, in denen Photovoltaikanlagen vor allem dazu dienten, möglichst viel Strom gewinnbringend ins öffentliche Netz einzuspeisen, sind endgültig vorbei. Die dramatisch gesunkenen Einspeisevergütungen bei gleichzeitig explodierenden Strompreisen haben die wirtschaftliche Logik fundamental verändert. Der selbst erzeugte Solarstrom ist heute im Eigenverbrauch um ein Vielfaches wertvoller als jede Vergütung. Doch genau hier liegt das Problem: Die meiste Energie wird dann produziert, wenn die Bewohner nicht zu Hause sind – mittags, wenn die Sonne am höchsten steht. Ein Batteriespeicher löst diese zeitliche Diskrepanz auf elegante Weise und verwandelt den Hauseigentümer vom reinen Stromproduzenten in einen echten Energie-Manager, der seine Erzeugung und seinen Verbrauch aktiv steuern kann.

    Batteriespeicher für pv-anlage (Photovoltaik) – Stromspeicher

    Die moderne Speichertechnologie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Die neueste Generation von Batteriespeichern, wie der Vitocharge VX3 von Viessmann, setzt auf sichere und langlebige Lithium-Eisenphosphat-Zellen. Diese Technologie bietet nicht nur eine außergewöhnliche thermische Stabilität und Sicherheit, sondern auch eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren oder einen garantierten Energiedurchsatz von 12 MWh pro 5 kWh Batterie. Das modulare Design erlaubt es, die Speicherkapazität flexibel an den individuellen Bedarf anzupassen – von 5 kWh für einen kleineren Haushalt bis hin zu 75 kWh durch die Kaskadierung mehrerer Einheiten. Besonders bemerkenswert ist die intelligente Betriebsstrategie, die die natürliche Alterung der Batterie über die Lebensdauer durch eine schrittweise Erhöhung der Entladungstiefe kompensiert. Das bedeutet, dass die nutzbare Kapazität über viele Jahre hinweg konstant bleibt, bevor sie allmählich abnimmt – ein entscheidender Vorteil gegenüber älteren Speichergenerationen.

    Der wirtschaftliche Nutzen eines Batteriespeichers steht und fällt mit der richtigen Dimensionierung. Eine einfache, aber effektive Faustregel besagt: 1 kWp PV-Leistung korrespondiert mit 1 kWh Batteriekapazität, was wiederum für etwa 1.000 kWh Haushaltsstromverbrauch pro Jahr steht. Ein Haushalt mit Wärmepumpe und einem Jahresverbrauch von 10.000 kWh benötigt demnach eine PV-Anlage mit 10 kWp Leistung und einen Speicher mit 10 kWh Kapazität. Die Praxis zeigt jedoch, dass die individuelle Berechnung des nächtlichen Verbrauchs noch präzisere Ergebnisse liefert. Sowohl eine Unter- als auch eine Überdimensionierung sind wirtschaftlich nachteilig: Ein zu kleiner Speicher zwingt zum teuren Netzstromzukauf, während ein zu großer Speicher ungenutzt bleibt und unnötige Investitionskosten verursacht. Moderne Planungstools und die Beratung durch qualifizierte Fachpartner helfen, die optimale Balance zu finden und so den Eigenverbrauch von durchschnittlich 20-30% auf über 60% zu steigern.

    Ein besonders intelligenter Ansatz ist die ganzheitliche Vernetzung des Batteriespeichers mit anderen großen Verbrauchern im Haushalt. Die Kombination mit einer Wärmepumpe ist hier ein Paradebeispiel: Der tagsüber erzeugte Solarstrom kann direkt für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden, was die Betriebskosten drastisch senkt. Die gleiche Logik gilt für die Ladestation eines Elektroautos oder ein Brennstoffzellen-Heizgerät. Viessmann bietet hier abgestimmte Systemlösungen aus einer Hand, bei denen alle Komponenten – von der Wärmeerzeugung über die Photovoltaik bis zur Mobilität – intelligent miteinander kommunizieren und durch ein zentrales Energiemanagement optimiert werden. Die ViCare-App visualisiert alle Energieflüsse übersichtlich und gibt dem Nutzer volle Transparenz über Erzeugung, Speicherung und Verbrauch.

    Ein oft unterschätzter, aber in Zeiten zunehmender Netzinstabilität immer wichtiger werdender Vorteil moderner Speichersysteme ist der optionale Netzersatzbetrieb. Mit einer zusätzlichen Backup-Box kann der Batteriespeicher bei einem Stromausfall automatisch die wichtigsten Verbraucher im Haushalt – Kühlschrank, Licht, Heizungspumpe – weiterhin versorgen. Diese Funktion macht den Haushalt nicht nur unabhängiger von Energieversorgern, sondern erhöht auch die Sicherheit und Lebensqualität.

    Die Entscheidung für einen Batteriespeicher ist heute keine Frage des „Ob“ mehr, sondern nur noch des „Wie“. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich so eindeutig zugunsten der Eigenverbrauchsoptimierung verschoben, dass sich die Investition in den meisten Fällen innerhalb weniger Jahre amortisiert. Hinzu kommen der gesteigerte Komfort, die erhöhte Unabhängigkeit und das gute Gefühl, den selbst erzeugten grünen Strom tatsächlich selbst zu nutzen, anstatt ihn für wenige Cent ins Netz abzugeben. Mit modernen, modularen und intelligent gesteuerten Systemen wie dem Vitocharge VX3 wird der Batteriespeicher zum Herzstück einer zukunftsfähigen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Energieversorgung für das eigene Zuhause.

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Viessmann Gesellschaft m.b.H.
    Frau Tamara Schachermayer
    Viessmannstraße 1
    4641 Steinhaus bei Wels
    Österreich

    fon ..: (0 72 42) 62 3 81 – 110
    web ..: https://www.viessmann.at/de/wissen/technologie-und-systeme/photovoltaik/batteriespeicher.html
    email : Tamara.Schachermayer@Carrier.com

    Über Viessmann Climate Solutions

    1917 als Heiztechnik-Hersteller gegründet, ist Viessmann Climate Solutions heute ein weltweit führender Anbieter für effiziente und systemische Klima- (Wärme, Wasser- und Luftqualität) und erneuerbare Energielösungen. Das integrierte Viessmann Climate Solutions Portfolio verbindet Produkte und Systeme über digitale Plattformen und Dienstleistungen nahtlos zu einer ganzheitlichen Klima- und Energielösung und schafft so ein sicheres und verlässliches Wohlfühlklima für die Nutzer:innen. Viessmann Climate Solutions ist Teil der Carrier Global Corporation, ein weltweit führender Anbieter intelligenter Klima- und Energielösungen, die für die Menschen und unseren Planeten über Generationen hinweg von Bedeutung sind. Weitere Informationen unter https://www.viessmann-climatesolutions.com/.

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  2. Augenfacharzt in Linz (Oberösterreich): Warum regelmäßige Vorsorge für gesunde Augen so wichtig ist

    Juli 13, 2026 by PM-Ersteller

    Augenarzt Linz

    Unsere Augen begleiten uns jeden Tag und ermöglichen es, die Welt in all ihren Farben, Formen und Details wahrzunehmen. Ob im Berufsleben, beim Autofahren, beim Lesen oder in der Freizeit – gutes Sehen trägt entscheidend zu unserer Lebensqualität bei. Dennoch schenken viele Menschen ihrer Augengesundheit erst dann Aufmerksamkeit, wenn Beschwerden auftreten. Dabei können zahlreiche Augenerkrankungen über lange Zeit unbemerkt verlaufen. Ein erfahrener Augenfacharzt in Linz unterstützt dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die Sehkraft langfristig zu erhalten.

    Regelmäßige augenärztliche Untersuchungen sind nicht nur für Menschen mit Sehproblemen sinnvoll. Auch Personen mit guter Sehkraft profitieren von einer Vorsorgeuntersuchung, denn Erkrankungen wie Grüner Star, Grauer Star oder Veränderungen der Netzhaut entwickeln sich häufig schleichend. Früh erkannt, bestehen oftmals deutlich bessere Behandlungsmöglichkeiten und die Gefahr bleibender Sehschäden kann reduziert werden.

    Die moderne Augenheilkunde in Linz verfügt heute über zahlreiche diagnostische Verfahren, mit denen selbst kleinste Veränderungen am Auge sichtbar gemacht werden können. Hochauflösende Bildgebung, präzise Messgeräte und digitale Untersuchungsmethoden ermöglichen eine exakte Beurteilung der verschiedenen Augenstrukturen. Dadurch lassen sich Erkrankungen oftmals bereits erkennen, bevor erste Symptome auftreten.

    Ein häufiger Anlass für einen Besuch beim Augenfacharzt ist eine nachlassende Sehschärfe. Wenn das Lesen zunehmend schwerfällt, Straßenschilder verschwommen erscheinen oder das Arbeiten am Bildschirm anstrengender wird, sollte die Ursache abgeklärt werden. Nicht immer ist lediglich eine neue Brille erforderlich. Auch Veränderungen der Augenlinse, der Hornhaut oder der Netzhaut können hinter einer Sehverschlechterung stehen.

    Besonders Menschen, die täglich viele Stunden vor Computer, Tablet oder Smartphone verbringen, klagen häufig über trockene, gereizte oder müde Augen. Das sogenannte digitale Sehstress-Syndrom gewinnt aufgrund der zunehmenden Bildschirmarbeit immer mehr an Bedeutung. Durch konzentriertes Arbeiten verringert sich die Lidschlagfrequenz, wodurch der schützende Tränenfilm schneller verdunstet. Regelmäßige Pausen, ausreichend Flüssigkeitszufuhr sowie eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung können helfen, die Beschwerden zu reduzieren.

    Auch trockene Augen gehören mittlerweile zu den häufigsten Gründen für eine augenärztliche Untersuchung. Umweltfaktoren, Klimaanlagen, Allergien, hormonelle Veränderungen oder bestimmte Medikamente können die Zusammensetzung des Tränenfilms beeinflussen. Eine gezielte Diagnostik ermöglicht eine individuell abgestimmte Behandlung, die von befeuchtenden Augentropfen bis hin zu speziellen Therapieverfahren reichen kann.

    Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko verschiedener Augenerkrankungen deutlich an. Der Graue Star zählt zu den häufigsten altersbedingten Veränderungen und führt langsam zu einer Eintrübung der natürlichen Augenlinse. Farben wirken blasser, Kontraste nehmen ab und das Sehen wird zunehmend verschwommen. Dank moderner Operationsmethoden lässt sich die getrübte Linse heute in den meisten Fällen schonend durch eine künstliche Linse ersetzen.

    Eine weitere wichtige Erkrankung ist der Grüne Star, auch Glaukom genannt. Hierbei wird der Sehnerv meist über Jahre hinweg geschädigt, ohne dass Betroffene zunächst Einschränkungen bemerken. Erst wenn bereits ein erheblicher Teil des Gesichtsfeldes verloren gegangen ist, treten deutliche Symptome auf. Deshalb spielt die regelmäßige Kontrolle des Augeninnendrucks sowie die Untersuchung des Sehnervs eine entscheidende Rolle in der Vorsorge.

    Auch Diabetes kann erhebliche Auswirkungen auf die Augen haben. Erhöhte Blutzuckerwerte können die feinen Blutgefäße der Netzhaut schädigen und langfristig zu einer diabetischen Retinopathie führen. Gerade deshalb sollten Menschen mit Diabetes ihre Augen regelmäßig kontrollieren lassen, auch wenn sie aktuell keine Sehprobleme verspüren. Frühzeitige Veränderungen können häufig erfolgreich behandelt werden.

    Neben Erwachsenen profitieren auch Kinder von regelmäßigen augenärztlichen Untersuchungen. Sehfehler entwickeln sich häufig bereits im frühen Kindesalter und bleiben zunächst unbemerkt, da Kinder ihre eingeschränkte Wahrnehmung oft nicht selbst erkennen. Werden Fehlsichtigkeiten oder Schielen früh diagnostiziert, bestehen ausgezeichnete Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung und eine normale Entwicklung des Sehvermögens.

    Viele Augenfachärzte in Linz bieten neben der klassischen Vorsorge auch spezielle Untersuchungen für Kontaktlinsenträger an. Kontaktlinsen stellen hohe Anforderungen an die Gesundheit der Hornhaut und der Augenoberfläche. Regelmäßige Kontrollen helfen dabei, mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen und die optimale Versorgung sicherzustellen.

    Auch Allergien können die Augen stark belasten. Juckreiz, Rötungen, Tränenfluss und geschwollene Lider beeinträchtigen viele Menschen vor allem während der Pollensaison. Eine genaue Diagnose ermöglicht die Auswahl geeigneter Behandlungsmöglichkeiten und hilft, chronische Reizungen zu vermeiden.

    Nicht selten zeigen sich am Auge auch Hinweise auf allgemeine Erkrankungen des Körpers. Bluthochdruck, Gefäßerkrankungen oder Stoffwechselstörungen können Veränderungen an den feinen Blutgefäßen der Netzhaut verursachen. Dadurch kommt der augenärztlichen Untersuchung oftmals auch eine wichtige Rolle bei der allgemeinen Gesundheitsvorsorge zu.

    Moderne Augenarztpraxen setzen zunehmend auf digitale Diagnostik. Hochauflösende Netzhautkameras, optische Kohärenztomografie sowie computergestützte Gesichtsfelduntersuchungen ermöglichen eine äußerst präzise Beurteilung der Augengesundheit. Diese Technologien unterstützen eine frühzeitige Diagnose und erleichtern die langfristige Verlaufskontrolle verschiedener Erkrankungen.

    Für viele Patienten spielt auch die Beratung eine wichtige Rolle. Ein kompetenter Augenfacharzt nimmt sich Zeit, individuelle Fragen verständlich zu beantworten und gemeinsam die passende Behandlung zu finden. Dabei stehen nicht nur medizinische Aspekte im Vordergrund, sondern auch die persönlichen Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten des Patienten.

    Wer plötzlich Lichtblitze, schwarze Punkte, einen Schatten im Gesichtsfeld oder eine rasche Sehverschlechterung bemerkt, sollte nicht zögern und möglichst umgehend eine augenärztliche Untersuchung durchführen lassen. Solche Symptome können auf ernsthafte Erkrankungen wie eine Netzhautablösung hinweisen und erfordern eine rasche Abklärung.

    Linz bietet als medizinischer Standort eine moderne augenärztliche Versorgung mit umfangreichen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Sowohl Vorsorgeuntersuchungen als auch spezialisierte Therapien werden nach aktuellem medizinischem Standard durchgeführt. Für Patienten bedeutet dies kurze Wege, moderne Technik und eine umfassende Betreuung rund um die Gesundheit ihrer Augen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass regelmäßige Besuche beim Augenfacharzt einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Sehkraft leisten. Viele Erkrankungen entwickeln sich zunächst ohne Beschwerden und können nur durch gezielte Untersuchungen rechtzeitig erkannt werden. Wer seine Augen regelmäßig kontrollieren lässt, erhöht die Chancen, Sehprobleme frühzeitig zu behandeln und die Lebensqualität langfristig zu erhalten. Gesunde Augen sind ein wertvolles Gut – und eine konsequente Vorsorge ist der beste Weg, dieses Geschenk möglichst lange zu bewahren.

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Dr. Paul Jirak, FEBO
    Herr Dr. Paul Jirak
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    Dr. Paul Jirak, FEBO
    Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie
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  3. Die Inhaftierung eines 95-jährigen religiösen Führers schadet dem Ansehen Koreas

    Juli 13, 2026 by PM-Ersteller

    Bedenken auf der internationalen Konferenz der Europäischen Akademie für Religions in Rom geäußert – Nachdrückliche Appelle wegen Verstößen gegen das Völkerrecht

    Bild_Bedenken auf der internationalen Konferenz der Europäischen Akademie für Religions in Rom geäußert – Nachdrückliche Appelle wegen Verstößen gegen das Völkerrecht_

    Europäische Religionswissenschaftler richten eindringliche Appelle an die südkoreanische Regierung für die Freilassung von Lee Man-hee, den 95-jährigen Vorsitzenden der Shincheonji-Kirche, der sich weiterhin in Haft befindet.

    Religionswissenschaftler unterzeichnen einen Appell, in dem sie ein Ende der Inhaftierung von Vorsitzender Lee fordern.

    Vorsitzender Lee wurde am 24. Juni unter anderem wegen Verstößen gegen das Parteiengesetz festgenommen und am 29. Juni angeklagt. Die gemeinsame Ermittlungszentrale von Polizei und Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, zwischen Juli 2021 und Januar 2024 die Massenregistrierung von etwa 50.000 Kirchenmitgliedern bei einer bestimmten politischen Partei angeordnet zu haben.

    Diesbezüglich erklärte die Shincheonji-Kirche, dass einzelne Mitglieder freiwillig an politischen Aktivitäten teilgenommen haben und dass sowohl Vorsitzender Lee als auch die Kirche während des gesamten Ermittlungsverfahrens, einschließlich der Durchsuchungen und Beschlagnahmungen, gewissenhaft kooperiert haben. Die Kirche drückte zudem ihr tiefes Bedauern aus und erklärte, dass die Inhaftierung des 95-jährigen Vorsitzenden Lee faktisch einer Form körperlicher Bestrafung gleichkomme.

    Religionswissenschaftler erklären, dass die Inhaftierung einer älteren Person aufgrund von Vorwürfen wegen gewaltfreier Handlungen gegen das Völkerrecht verstößt

    Dr. Introvigne als Referent auf der internationalen Konferenz der Europäischen Akademie für Religions am 3. Juli

    Die Europäische Akademie für Religion (EuARe), ein gemeinnütziges akademisches Netzwerk, das Wissenschaftler und Institutionen der Religionswissenschaft in ganz Europa miteinander verbindet, hielt am 3. Juli in Rom, Italien, ihre neunte jährliche Konferenz ab, auf der die Umstände rund um die Shincheonji-Kirche thematisiert wurden. Im Rahmen der Sitzung mit dem Titel „Shincheonji, eine koreanische neue Religion im globalen Kontext“ stellten europäische Religionswissenschaftler ihre jeweiligen wissenschaftlichen Beiträge zur Shincheonji-Kirche vor. Auch die aktuelle Lage in Südkorea, einschließlich der Inhaftierung von Vorsitzenden Lee, wurde den Teilnehmern erläutert.

    Auf der Konferenz äußerte sich Dr. Massimo Introvigne, Religionssoziologe sowie Gründer und geschäftsführender Direktor des Zentrums für Studien über neue Religionen (CESNUR), wie folgt zur Inhaftierung von Vorsitzenden Lee:

    Dr. Massimo Introvigne, Gründer und Geschäftsführer von CESNUR

    _“In allen Ländern der Europäischen Union schreibt das Gesetz vor, dass Personen über 80 Jahren nur in Ausnahmefällen inhaftiert werden dürfen; sie sollten bei Bedarf unter Hausarrest stehen, und zwar nur bei Gewaltverbrechen, wenn die Gefahr tatsächlicher Gewalt im Zusammenhang mit Gewaltverbrechen besteht. Hier liegt natürlich kein Gewaltverbrechen vor, und die Vorwürfe beziehen sich auf Verstöße gegen das Wahlrecht.“_

    _“Und was Korea diesem älteren religiösen Führer antut, verstößt gegen das Völkerrecht, einschließlich der sogenannten Mandela-Regeln der Vereinten Nationen, die vorschreiben, dass Untersuchungshaft im Allgemeinen nicht die Regel sein sollte und nur in einer äußerst begrenzten Anzahl von Ausnahmefällen auf ältere Häftlinge angewendet werden darf. Was hier geschieht, ist also ein regelrechter Skandal, hinter dem sich eine politische und religiöse Racheaktion verbirgt.“_

    Eric Roux, ein Fürsprecher für interreligiösen Dialog und Präsident des Europäischen Interreligiösen Forums für Religionsfreiheit (EIFRF), der ebenfalls an der Sitzung teilnahm, wies erneut auf die Ungerechtigkeit hin, eine ältere Person in Haft zu halten.

    Eric Roux, Präsident von EIFRF

    _“Einen 95-jährigen Mann ins Gefängnis zu stecken, lässt sich nicht mit dem Ziel der Achtung der Menschenwürde vereinbaren. Selbst wenn das, was man ihm vorwirft, wahr sein sollte, würde man einen Mann dieses Alters nicht ins Gefängnis stecken, wie es derzeit der Fall ist. Ich würde daher nahelegen, dass diese Angelegenheit sehr schnell überprüft wird, um etwas zu vermeiden, das dem Ansehen Südkoreas sehr schaden würde: Bitte holen Sie diesen Mann aus dem Gefängnis, und zwar sofort.“_

    Menschenrechtsexperte bezeichnet die Inhaftierung als undenkbar in einem demokratischen Rechtsstaat

    Der Menschenrechtsanwalt Alessandro Amicarelli äußerte sich besorgt und verwies dabei auf die demokratische Tradition Südkoreas. Er ist Solicitor an den Obersten Gerichtshöfen von England und Wales, Barrister in Italien und Vorsitzender der Europäischen Föderation für Glaubensfreiheit (FOB).

    Alessandro Amicarelli, Vorsitzender von FOB

    _“Als Menschenrechtsanwalt habe ich Südkorea stets als eine echte Demokratie betrachtet, in der die Menschenrechte als Fundament der Demokratie gewahrt werden. Leider ist das, was derzeit geschieht, wirklich schockierend. … Wir können nicht hinnehmen, dass ein religiöser Führer in einem demokratischen Land im Alter von 95 Jahren einem solchen Druck ausgesetzt ist.“_

    _“Was wir derzeit beobachten, … lässt den Eindruck entstehen, dass Südkorea von seiner eigenen Verfassung, von seinen eigenen Menschenrechtsgrundsätzen abweicht. Aus diesem Grund freue ich mich sehr, Shincheonji in ihrem Kampf gegen Missbrauch und Verfolgung in Südkorea und überall auf der Welt zu unterstützen.“_

    Die Shincheonji-Kirche betonte, dass die Inhaftierung von Vorsitzendem Lee über das rein akademische Interesse hinausgegangen sei und nun als internationales Menschenrechtsproblem thematisiert werde.

    Die internationalen Menschenrechtsorganisationen „United for Human Rights“ und „Coordination des Associations et des Particuliers pour la Liberté de Conscience“ (CAP-LC; Vereinigung von Verbänden und Einzelpersonen für Gewissensfreiheit) reichten am 25. Mai bei der 62. Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen (UNHRC) eine gemeinsame schriftliche Erklärung zu den Menschenrechtsproblemen der Shincheonji-Kirche ein (Dokument Nr. A/HRC/62/NGO/236; verteilt am 10. Juni). In der Stellungnahme kamen die beiden Organisationen zu dem Schluss, dass sich „die Lage in Südkorea verschärft hat“, und wiesen darauf hin, dass die Darstellung der Registrierung von Mitgliedern bei einer politischen Partei als Beweis für eine „Verschwörung zwischen Religion und Politik“ im Widerspruch zum Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte (ICCPR) stehe, der jedem Bürger das Recht auf Teilnahme am politischen Leben garantiert.

    Die beiden Organisationen erklärten weiter: „Im Dezember 2025 ordnete der Präsident die Gründung einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe aus Polizei und Staatsanwaltschaft an, die ausdrücklich gegen Shincheonji gerichtet ist… Hochrangige Beamte haben Shincheonji öffentlich als ,kriminelle Organisation‘ bezeichnet – Aussagen, die mit der Unschuldsvermutung unvereinbar sind.“ Sie fügten hinzu: „Wir [fordern] die Regierung der Republik Korea auf, ihr Bekenntnis zur Religionsfreiheit, zur Nichtdiskriminierung und zur staatlichen Neutralität zu bekräftigen.“

    Die Shincheonji-Kirche merkte an: „Da die Unterstützung und die Petitionen von prominenten Persönlichkeiten der internationalen Gemeinschaft bezüglich der Inhaftierung von Vorsitzendem Lee Man-hee weiter zunehmen, wächst auch der Druck auf die südkoreanische Regierung und die Justiz.“ Sie erklärte weiter: „Die unverzügliche Freilassung von Vorsitzendem Lee ist eine Frage der Wahrung der Religionsfreiheit und der Menschenrechte, die Kernwerte der Demokratie sind.“

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    Andreasstamm Zentraldeutschland
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    Theologische Academy, wo die Bibel lerht und Evangelium von Jesus verbereitet.

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  4. GastroRadar: Neue Plattform für Gastronomie, Hotellerie und Tourismus in Sachsen

    Juli 10, 2026 by PM-Ersteller

    Mit dem neuen GastroRadar liefert „Lust auf Dresden“ fundierte Nachrichten, Analysen und Hintergründe zu Gastronomie, Hotellerie und Tourismus in Dresden und Sachsen.

    BildDie Dresdner Online-Plattform „Lust auf Dresden“ baut ihr redaktionelles Angebot weiter aus und positioniert sich mit dem neuen GastroRadar als unabhängiges Nachrichten- und Informationsformat für die Gastronomie-, Hotel- und Tourismusbranche in Dresden und der Region. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen nicht nur zu melden, sondern einzuordnen und ihre Auswirkungen auf Betriebe, Gäste und die regionale Wirtschaft sichtbar zu machen.

    Dresden, 20.07.2026 – Während sich viele Portale auf Veranstaltungstipps oder Restaurantempfehlungen konzentrieren, verfolgt „Lust auf Dresden“ einen anderen Ansatz: Mit dem neuen GastroRadar entsteht ein journalistisches Informationsangebot, das wirtschaftliche Entwicklungen, politische Entscheidungen, Branchentrends und regionale Veränderungen speziell für Gastronomie, Hotellerie und Tourismus aufbereitet.

    Im Mittelpunkt stehen Themen, die Gastronomen, Hoteliers, Produzenten, Händler und touristische Betriebe unmittelbar betreffen – von Steueränderungen über Fachkräftemangel und Digitalisierung bis hin zu Neueröffnungen, Investitionen, Stadtentwicklung oder touristischen Großprojekten.

    Brancheninformationen mit regionalem Fokus

    Der GastroRadar versteht sich als regionale Branchenredaktion. Berichtet wird über Entwicklungen in Dresden und Sachsen ebenso wie über bundesweite Entscheidungen, sofern sie Auswirkungen auf die Region haben.

    Regelmäßig erscheinen Beiträge zu:

    * Gastronomie und Hotellerie
    * Tourismus und Freizeitwirtschaft
    * Stadtentwicklung
    * Handel und Genuss
    * Digitalisierung und KI
    * Rechtliche Änderungen
    * Förderprogramme
    * Nachhaltigkeit
    * Veranstaltungen mit wirtschaftlicher Bedeutung

    Dabei kombiniert die Redaktion klassische Nachrichten mit Hintergrundberichten, Analysen, Interviews und Einschätzungen.

    Redaktion statt Werbung

    Anders als klassische Unternehmensblogs oder reine Veranstaltungsportale setzt „Lust auf Dresden“ bewusst auf journalistische Inhalte.

    Der GastroRadar soll Entwicklungen verständlich erklären und ihre Bedeutung für Unternehmer, Beschäftigte und Gäste einordnen.

    Die Redaktion begleitet seit Jahren die Gastronomie- und Tourismusszene in Dresden und steht regelmäßig im Austausch mit Betrieben, Verbänden, Veranstaltern und politischen Akteuren.

    Plattform wächst kontinuierlich

    In den vergangenen Monaten hat „Lust auf Dresden“ seine digitale Reichweite deutlich ausgebaut.

    Nach Angaben der Redaktion erreicht das Portal inzwischen:

    * über 1 Million Google-Impressionen
    * rund 18.000 organische Klicks
    * über 40.000 Leserinnen und Leser pro Monat
    * eine kontinuierlich wachsende Präsenz in den Google-Suchergebnissen

    Mit dem GastroRadar soll diese Entwicklung weiter ausgebaut werden.

    Informationen für Unternehmer und Gäste

    Das Angebot richtet sich nicht ausschließlich an Fachpublikum.

    Auch Gäste, Touristen und Verbraucher erhalten Einblicke in Entwicklungen, die den Restaurantbesuch, den Tourismus oder das Freizeitangebot in Dresden und Sachsen beeinflussen.

    Dazu gehören beispielsweise:

    * Restaurant-Neueröffnungen
    * Betreiberwechsel
    * kulinarische Trends
    * Hotelentwicklungen
    * touristische Großveranstaltungen
    * neue Freizeitangebote
    * wirtschaftspolitische Entscheidungen mit Auswirkungen auf die Branche

    Neue Möglichkeiten für Unternehmen

    Neben der redaktionellen Berichterstattung bietet „Lust auf Dresden“ Unternehmen die Möglichkeit, eigene Themen sichtbar zu machen.

    Dazu gehören unter anderem:

    * Unternehmensvorstellungen
    * Neueröffnungen
    * Events
    * Produktneuheiten
    * Branchennews
    * Interviews
    * Reportagen
    * Werbepartnerschaften

    Alle Inhalte werden dabei redaktionell aufbereitet und an die journalistische Ausrichtung der Plattform angepasst.

    Blick nach vorn

    Mit dem GastroRadar möchte „Lust auf Dresden“ langfristig eine der wichtigsten regionalen Informationsquellen für Gastronomie, Hotellerie und Tourismus werden.

    Geplant sind unter anderem weitere Branchenanalysen, exklusive Interviews, Marktübersichten sowie regelmäßige News-Ticker zu aktuellen Entwicklungen.

    Weitere Informationen gibt es direkt auf der GastroRadar-Seite:
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    „Lust auf Dresden“ ist ein unabhängiges Online-Magazin für Gastronomie, Hotellerie, Tourismus, Genuss, Freizeit und Stadtentwicklung in Dresden und der Region. Mit dem GastroRadar erweitert die Redaktion ihr Angebot um ein journalistisches Nachrichtenformat für die Tourismus- und Gastgewerbebranche und begleitet wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Entwicklungen mit regionalem Fokus.

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  5. Stigmatisierung über Grenzen hinweg: Wachsende Besorgnis wegen Diskriminierung

    Juli 10, 2026 by PM-Ersteller

    Die internationale Menschenrechtsorganisation CAP LC legt dem UN-Menschenrechtsrat eine schriftliche Stellungnahme vor

    Bild_Die internationale Menschenrechtsorganisation CAP LC legt dem UN-Menschenrechtsrat eine schriftliche Stellungnahme vor, in der sie darauf drängt, dass Verwaltungs- und Gerichtsentscheidungen auf überprüfbaren Beweisen beruhen müssen_

    Die Shincheonji-Kirche Jesu, der Tempel des Zeltes des Zeugnisses, teilte am 9. Juli mit, dass die internationale Menschenrechtsorganisation CAP LC (Coordination des Associations et Particuliers pour la Liberté de Conscience) dem UN-Menschenrechtsrat eine gemeinsame schriftliche Erklärung vorgelegt habe, in der sie ihre Besorgnis über die zunehmende Diskriminierung und Stigmatisierung von Mitgliedern der Shincheonji-Kirche Jesu zum Ausdruck brachte.

    Auszug aus einer gemeinsamen schriftlichen Stellungnahme, die unter Beteiligung von CAP LC beim UN-Menschenrechtsrat eingereicht wurde / Quelle: UN-Menschenrechtsrat

    In der Erklärung konzentrierte sich CAP LC weniger auf die Umstrittenheit der Shincheonji-Kirche Jesu selbst als vielmehr auf die Maßstäbe, anhand derer solche Angelegenheiten beurteilt werden. Die Gruppe äußerte die Sorge, dass negative Wahrnehmungen und unbestätigte Informationen, die in Südkorea entstanden sind, bei einer Verbreitung im Ausland schwerwiegende Auswirkungen nicht nur auf die öffentliche Meinung in anderen Ländern, sondern auch auf administrative und gerichtliche Entscheidungen haben könnten.

    CAP LC forderte die Regierungen daher nachdrücklich auf, alle Entscheidungen bezüglich der Shincheonji-Kirche Jesu auf überprüfbare Beweise und klare rechtliche Maßstäbe zu stützen.

    Die Shincheonji-Kirche Jesu betonte, die Erklärung zeige, dass, sollte sich eine unbegründete Stigmatisierung international durchsetzen, auch andere religiöse Minderheiten auf dieselbe Weise beurteilt werden könnten, und unterstrich damit die Verantwortung der Staaten, die Rechte aller religiösen Minderheiten zu schützen.

    CAP LC, die einen besonderen Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) innehat, ist eine internationale NGO, die kontinuierlich international Beachtung findende Fälle im Zusammenhang mit Religionsfreiheit thematisiert hat. Sie hat bereits zuvor Themen vor die Vereinten Nationen gebracht, darunter die Verfolgung der Kirche des Allmächtigen Gottes in China sowie Bedenken hinsichtlich Verletzungen der Religionsfreiheit, die sich aus dem Antrag der japanischen Regierung auf eine Auflösungsverfügung gegen die Vereinigungskirche – offiziell bekannt als „Familienverband für Weltfrieden und Vereinigung“ – ergaben.

    Die Shincheonji-Kirche Jesu erklärte, die Tatsache, dass eine solche internationale Nichtregierungsorganisation eine Stellungnahme zu dieser Angelegenheit abgegeben habe, zeige, dass der Fall, der die Kirche betreffe, nicht lediglich eine innenpolitische Kontroverse in Südkorea sei, sondern auch im Lichte internationaler Menschenrechtsstandards Aufmerksamkeit errege.

    Stigmatisierung ohne Beweise: Fälle aus verschiedenen Ländern deuten auf soziale Diskriminierung hin

    In der Erklärung wurden Fälle aus dem Vereinigten Königreich und aus deutschsprachigen Ländern angeführt, wobei darauf hingewiesen wurde, dass die negative Wahrnehmung der Mitglieder der Shincheonji-Kirche Jesu über die öffentliche Meinung hinausgegangen sei und zu Verwaltungsprozessen und Eingriffen in das soziale Leben einzelner Personen geführt habe.

    Im Vereinigten Königreich lehnte die Wohltätigkeitskommission den Antrag der Shincheonji-Kirche Jesu auf Registrierung ab und bezeichnete die Kirche als „Sekte“ – ein Begriff, dessen rechtliche Definition nach wie vor unklar ist. CAP LC wies darauf hin, dass die Verwendung solcher Begriffe ohne klare rechtliche Grundlage in offiziellen Verwaltungsverfahren zu einer starken sozialen Stigmatisierung führen kann.

    In Deutschland und anderen deutschsprachigen Ländern wurden Fälle gemeldet, in denen Mitglieder am Arbeitsplatz diskriminiert wurden, was auf eine negative öffentliche Stimmung zurückzuführen war, die von bestimmten Medien und kirchlichen Persönlichkeiten geschürt wurde. CAP LC erklärte, ein 2025 von evangelikalen Aktivisten veröffentlichtes kritisches Buch sei ein wesentlicher Faktor für die Vertiefung solcher diskriminierenden Wahrnehmungen gewesen.

    Die Shincheonji-Kirche Jesu erklärte, solche Fälle beschränkten sich nicht auf vereinzelte Schadensfälle, die in einigen Ländern festgestellt wurden. Sie erklärte, unbegründete Stigmatisierung und unbestätigte Behauptungen führten zu Benachteiligungen für einzelne Mitglieder am Arbeitsplatz, in der Familie und im weiteren sozialen Umfeld, und forderte, dass Verwaltungs- und Gerichtsentscheidungen in jedem Land auf klaren rechtlichen Standards und überprüfbaren Beweisen basieren sollten.

    Im Zuge einer Untersuchung zur Parteimitgliedschaft werden Bedenken hinsichtlich der Rechte eines älteren Vorsitzenden laut

    Die Erklärung beleuchtete zudem die Kontroverse in Südkorea rund um das Thema politische Beteiligung. CAP LC kritisierte die Behauptungen einiger politischer Kräfte, wonach die Parteimitgliedschaft von Angehörigen der Shincheonji-Kirche Jesu einer „Verschwörung zwischen Religion und Politik“ gleichkomme, und erklärte, politische Beteiligung dürfe nicht allein deshalb als Verdachtsgrund gewertet werden, weil die Beteiligten Angehörige einer bestimmten Religion seien.

    Auf dieser Grundlage forderte CAP LC die südkoreanische Regierung auf, die Religionsfreiheit, den Grundsatz der Nichtdiskriminierung und die religiöse Neutralität des Staates zu wahren.

    Vor dem Hintergrund dieser Bedenken führt Südkorea derzeit Ermittlungen zu Vorwürfen im Zusammenhang mit der Parteimitgliedschaft von Kirchenmitgliedern durch. Am 24. Juni erließ ein Gericht einen Haftbefehl gegen den Vorsitzenden Lee Man-hee und begründete dies unter anderem mit der Befürchtung einer möglichen Beweisvernichtung. Am 29. Juni erhob die gemeinsame Ermittlungszentrale der Regierung Anklage gegen Lee, der sich zu diesem Zeitpunkt in Haft befand, unter anderem wegen Verstößen gegen das Parteiengesetz.

    Zwar wird die endgültige Feststellung der Anklagepunkte im Rahmen des Gerichtsverfahrens erfolgen, doch vertritt die Shincheonji-Kirche Jesu die Auffassung, dass auch dieser Fall im Einklang mit den Grundsätzen eines ordnungsgemäßen Verfahrens und auf der Grundlage objektiver Beweise behandelt werden sollte, anstatt sich von gesellschaftlichen Wahrnehmungen oder politischen Kontroversen leiten zu lassen. Die Kirche erklärte, diese Position stehe auch im Einklang mit den in der Erklärung von CAP LC geäußerten Bedenken.

    Auch die Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit der Untersuchungshaft sind zu Streitpunkten geworden. Die Shincheonji-Kirche Jesu vertritt die Auffassung, dass die Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit der Untersuchungshaft einer strengeren Prüfung unterzogen werden sollten, da Lee, der 1931 geboren wurde und mittlerweile 95 Jahre alt ist, ein fortgeschrittenes Alter hat, aktiv mit den Ermittlern kooperiert hat und wichtige Beweismittel bereits durch Durchsuchungen und Beschlagnahmungen gesichert wurden.

    Die Shincheonji-Kirche Jesu erklärte, die in der Stellungnahme von CAP LC angeführten Fälle von Diskriminierung und die Ermittlungen in Südkorea warfen eine gemeinsame Frage auf: Welche Maßstäbe sollten staatliche Justiz- und Verwaltungsbehörden im Umgang mit religiösen Minderheiten anlegen?

    Die Kirche erklärte, die Angelegenheit gehe über eine Kontroverse um eine bestimmte Religionsgemeinschaft hinaus und diene als Maßstab dafür, ob die Rechte religiöser Minderheiten in nationalen und internationalen Verfahren gleichermaßen geschützt würden. Sie fügte hinzu, dass dies auch der Grund sei, warum die internationale Gemeinschaft den Fall verfolge – um festzustellen, ob die rechtlichen Grundlagen und die Grundsätze eines ordnungsgemäßen Verfahrens bei den Ermittlungen in Südkorea sowie bei Verwaltungs- und Gerichtsentscheidungen in anderen Ländern konsequent gewahrt würden.

    Letztendlich, so die Kirche, werde die Lösung dieses Falles als Test für die Stärke des gesellschaftlichen und institutionellen Vertrauens in den Schutz religiöser Minderheiten dienen, über die Angelegenheit einer einzelnen religiösen Organisation hinaus.

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