‘Politik’ Category

  1. „Unsere Tankstelle ist auf dem Dach“, ein Kinderbuch, das auch für Firmen und Organisationen hilfreich ist

    Juni 29, 2022 by PM-Ersteller

    Energie- und Mobilitätswende ist eine Generationen-Aufgabe. Um so wichtiger ist das offene Gespräch. So sind Neugierde und Fragen oft der Schüssel zu einer aktiven Veränderung.

    BildUnsere Tankstelle ist auf dem Dach!
    Die andere Autogeschichte für Kinder und Erwachsene

    Wer von uns hätte nicht gerne eine eigene Tankstelle und Treibstoff im Überfluss?
    Und das nicht nur wegen der enorm gestiegenen Energiepreise, sondern auch um der möglichen Unabhängigkeit Vorschub zu leisten. Wie, das beschreibt Autor und Illustrator, Hajo Schörle in seinem Vorlesebuch „Unsere Tankstelle ist auf dem Dach! Die andere Autogeschichte für Kinder und Erwachsene“. Auf 32 liebevoll gestalteten Druckseiten schildert Schörle, wie Strom von der Photovoltaikanlage auf dem Dach ins Elektroauto gelangt. Dank seiner bildhaften Sprache versetzt er selbst kleinste Zuhörer in die Lage, komplexe Sachverhalte und entsprechende Zusammenhänge zu verstehen. In Kombination mit seinen handgemalten Illustrationen zeigt Schörle auf, wie nachhaltig erzeugte Energie ein Elektrofahrzeug antreibt und seine Insassen von A nach B transportiert. Selbstverständlich dürfen dabei auch die Beschreibung von Ladevorgängen sowie der Vergleich zwischen Elektro- und Verbrennungsmotoren nicht fehlen.

    Erstaunlich umfassend vermittelt das Vorlesebuch wie sich nachhaltige Energiekonzepte in überraschend einfacher Weise konsequent umsetzen lassen. Hauptdarsteller der Vorlesegeschichte sind das Geschwisterpaar Elena und Lukas. Gemeinsam mit ihren Eltern erleben die Kinder die Montage der neuen Solaranlage auf dem Dach des elterlichen Hauses. Und auch bei der Anschaffung des neuen Elektroautos sowie der ersten Ausfahrt sind sie dabei.
    Beim Vorlesen und dem Anschauen der informativen Bilder können besonders aufmerksame Zuhörer zahlreiche Dinge entdecken. So fallen zum Beispiel die Namen des Autoverkäufers Herr Volter oder des Technikers Herr Stromanski positiv auf. Aber auch kleine Details wie der Ladevorgang von Lukas‘ Modellauto oder das „E“ auf dem Kennzeichen des neuen Elektroautos der Familie werden dargestellt. Dabei erfahren Leser und Zuhörer wie der Familie die Energiewende gelingt, indem der eigene Strom vom Dach zum Beispiel das Elektroauto antreibt.
    Alles in Allem ist das neue Vorlesebuch des Buch & Bild Verlages „Unsere Tankstelle ist auf dem Dach!“ ein gelungenes Kinderbuch. Neugierige Entdecker aber auch so manchen Erwachsenen führt es zielsicher an das Thema nachhaltiger Energienutzung und zeitgemäßer Elektromobilität heran.

    Das Buch ist im Buch & Bild Verlag erschienen
    Erhältlich im Buchhandel, Versandhandel oder Verlagsshop
    geheftet, DIN A6, 100% Recycling Papier
    32 Seiten
    ISBN: 978-3-926341-23-5

    Der Verlag unterstützt dabei Firmen, die mit diesem Buch zu einem offenen Dialog in der Familie betragen wollen. Zum einen mit der kostenlosen und individuellen Anpassung für Firmen, Hersteller, Organisationen und Gemeinden. Zum anderen mit günstigen Staffelpreisen für diese Sonderauflagen.
    Hier finden Sie weitere Infos: „Sonderauflagen – Unsere Tankstelle ist auf dem Dach“

    Anfragen, Kontakt:
    Hajo Schoerle
    Grafiker, Verleger, Lehrbeauftragter an der HS Rottenburg (WPF Elektromobilität), Referent und Initiator für E-Mobil-Veranstaltungen und Arbeitskreise
    Lise-Meitner-Str 9
    72202 Nagold
    Deutschland
    Telefon: 07452 2690
    www.schoerle.de
    info@schoerle.de

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    W&D Schörle
    Herr Hajo Schoerle
    Lise-Meitner-Str 9
    72202 Nagold
    Deutschland

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    web ..: http://www.schoerle.de
    email : info@schoerle.de

    Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

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    W&D Schörle
    Herr Hajo Schoerle
    Lise-Meitner-Str 9
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  2. „Frührentner sind keine ‚Störfälle‘!“

    Juni 25, 2022 by PM-Ersteller

    Die Deutsche Rentenversicherung stuft rentennahe Beschäftigte mit Wertguthaben als ‚Störfälle‘ ein. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages fordert die DRV auf, das zu ändern.

    Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages verlangt von der Rentenversicherung andere Handhabe bei Wertguthaben. 

    ‚5 Wege in die Frührente‘ titelt Finanztest in der aktuellen Ausgabe. Die fünfte Option – neben Altersteilzeit, bezahlter Freistellung oder der Rente nach 35 bzw. 45 Versicherungsjahren – lautet: Wertguthaben. Dabei handelt es sich um über Jahre angesparte Anteile des zuvor verdienten Gehaltes. Dieses kommt dann während einer Freistellungsphase, z.B. vor der eigentlichen Rente, zur Auszahlung. 

    Um ältere Beschäftigte zu längerem Arbeiten zu motivieren, wurden Hinzuverdienstregelungen für Frührentnerinnen und -rentner in den letzten Jahren flexibilisiert. Die Anrechnung von Verdienst auf deren Rente wurde zudem im Rahmen der Corona-Maßnahmen erheblich reduziert. 

    Diese Erleichterungen gelten jedoch nicht für alle Frührentner. 

    So stuft die Deutsche Rentenversicherung rentennahe Beschäftigte mit Wertguthaben als ‚Störfälle‘ ein. Wer im Vorruhestand weiterarbeiten möchte, kann den Verbrauch seiner angesparten Arbeitszeit nicht flexibel nach hinten verschieben. Das sei bereits verboten, wenn dadurch ein Teil des Gehalts nach dem Regelrentenalter verwendet würden. Sobald dies perspektivisch der Fall sei, müsse der Arbeitgeber diesen Anteil am Gehalt unverzüglich als sogenannten „Störfall“ mit in die aktuelle Gehaltsabrechnung aufnehmen. 

    Vorruhestand mit Arbeitszeitkonto: Störfall oder Störfalle?

    Dass es Beschäftigte vom Weiterarbeiten abhält, wenn sie zum Störfall degradiert werden und das auch noch wortwörtlich auf der Gehaltsabrechnung steht, liegt auf der Hand. Dabei ist eine solche Störfall-Zwangsabrechnung aus Sicht des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags nicht mehr angebracht.

    Jüngst hat er dazu seine Expertise ‚_Abbau von Wertguthaben nach Erreichen der Regelaltersgrenze’_ veröffentlicht. Danach lässt sich weder aus dem Wortlaut des Sozialgesetzes noch aus der Gesetzesbegründung ein Verbot der Verwendung von Wertguthaben nach der Regelaltersgrenze ableiten. 

    Damit ist die Verwaltungspraxis des Rentenversicherungsträgers unangemessen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu zwingen, in solchen Fällen weiterhin einen Störfall auf dem Lohnzettel ausweisen zu müssen. 

    Andreas Irion, stellvertretender Präsident des Bundesverbandes der Rentenberater, verweist dazu auf ein pikantes Detail aus der aktuellen Studie des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags: 

    Selbst die Rechtsanweisungen der Rentenversicherungsträger schließen die Verwendung von Wertguthaben nach Erreichen des Regelalters nicht aus. 

    „Wenn wir Arbeitgeber bei Betriebsprüfungen beraten, merken wir manchem Prüfenden der Rentenversicherung die Unsicherheit an. Sie müssen auf Anweisung von oben Störfälle bescheiden oder zumindest androhen, ohne dass es dazu eine Rechtsgrundlage gibt“, erklärt Irion.

    Rentenberaterinnen und Rentenberater stehen bei der Betriebsprüfung der Rentenversicherung und betrieblichen wie privaten Ruhestandsvereinbarungen als unabhängige Experten zur Seite. 

    Unter www.rentenberater.de finden Arbeitgeber und Beschäftigte Unterstützung in ihrer Region.

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Bundesverband der Rentenberater e.V.
    Herr Thomas Neumann
    Kaiserdamm 97
    14057 Berlin
    Deutschland

    fon ..: 030 62725502
    web ..: https://www.rentenberater.de
    email : info@rentenberater.de

    Der Bundesverband der Rentenberater e.V. ist seit 1976 die allgemein anerkannte Berufsorganisation der in Deutschland tätigen Rentenberater. Rentenberater sind unabhängige Rechtsberater und nur ihren Mandanten verpflichtet. Sie sind Spezialisten auf dem Gebiet des Rentenrechts und können wie Anwälte ihre Mandanten im Rahmen ihrer Befugnisse vor Sozial- und Landessozialgerichten vertreten. Über die im Bundesverband der Rentenberater e.V. organisierten Rentenberater erhalten Ratsuchende fachkundige Hilfe in Fragen des Sozialversicherungsrechts sowie der betrieblichen und berufsständischen Vorsorge.

    Pressekontakt:

    Bundesverband der Rentenberater e.V.
    Herr Stephan Buchheim
    Kaiserdamm 97
    14057 Berlin

    fon ..: 01781444178
    email : presse@rentenberater.de


  3. Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) verschleiert eigenes Versagen

    Juni 23, 2022 by PM-Ersteller

    Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) ist erstaunt, wie unwissend und dreist der G-BA über eigene Fehler hinwegtäuschen will.

    BildIn einem Interview mit RBB24 mit Ann Marini, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des
    G-BA, am 18. Juni 2022 steht, dass lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz nicht an einer falschen Bedarfsschätzung liegen, sondern an zu kurzen Praxisöffnungszeiten.

    Dieter Adler, Vorsitzender des DPNW meint dazu: „Das Ganze ist nicht nur unwahr, sondern auch eine Frechheit, ein Schlag ins Gesicht aller Psychotherapeuten.“

    Er führt weiter aus: „Eine ganze Praxis ist mit durchschnittlich 30 Sitzungen pro Woche voll ausgelastet. Das hat sogar das Bundessozialgericht mit Urteil vom 26.01.2022 festgestellt. Mehr ist nicht zumutbar, weil es eine persönlich belastende Tätigkeit ist, die zudem noch Verwaltungsaufwand erfordert. Die kassenärztlichen Vereinigungen, die für die Aufsicht unserer Arbeit zuständig sind, schreiben 25 Sitzungen als Soll vor. Bei einer halben Praxis sind es 15 Sitzungen, als Soll 12,5 Sitzungen.“

    Die kassenärztlichen Vereinigungen überprüfen kontinuierlich die Auslastung psychotherapeutischer Praxen. Dies erfolgt über die Anzahl abgerechneter Sitzungen. Im Falle einer dauerhaft zu geringen Auslastung kann die Niederlassung an einen anderen Psychotherapeuten übergeben werden.

    Der Verbandsvorsitzende ist erbost über die Dreistigkeit des G-BA: „Das Ganze ist eine Mangelverschleierung des G-BA. Psychotherapeuten werden als faul verteufelt, um zu kaschieren, dass wir einfach zu wenig Niederlassungen haben. Fakt ist: Angesichts der Flutkatastrophe im Ahrtal und Erftkreis, der Corona-Pandemie und des Ukrainekrieges ist die Anzahl der psychischen Erkrankungen angestiegen, nicht aber die Faulheit der Psychotherapeuten.“

    Die Definition für eine ausreichende Versorgung mit Niederlassungen pro Gebiet stammt aus dem Jahr 1999 und wird weiterhin als Richtlinie zugrunde gelegt. Seither haben die psychischen Erkrankungen deutlich in Anzahl und Dauer zugenommen (siehe z.B. Psychoreport DAK 2021; BKK 2018). Das DPNW geht von weit mehr als 6.000 fehlenden Kassensitzen aus. Eine genaue Zahl ist schwer zu ermitteln, da der G-BA Behandlungen außerhalb des Kassensystems bei Privatpraxen im sogenannten Kostenerstattungsverfahren nicht veröffentlicht.

    Adler betont: „Wir wollen auch in Zukunft hochqualifizierte Arbeit an den Menschen leisten und keine Discountertherapien anbieten. Psychotherapie ist keine medizinische Einmalleistung, wie das Anpassen einer Brille oder eine Zahnplombe! Es ist ein längerfristiger Prozess, der auch eine qualifizierte Diagnostik vor Beginn einer Behandlung notwendig macht. Der G-BA betreibt hier Schönrechnerei und versucht, den ohnehin oft am Limit arbeitende Praxen noch mehr aufzubürden.“

    Über den Verband
    Das „Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk – Kollegennetzwerk Psychotherapie“ (DPNW) wurde am 02.05.2019 in Bonn gegründet. Es hat über 2.000 Mitglieder und 12.000 Abonnenten seines Freitags-Newsletters. Damit ist der DPNW drittgrößter Berufsverband im Bereich Psychotherapie. Der Vorstand besteht aus: 1. Vorsitzender: Dipl.-Psych. Dieter Adler, 2. Vorsitzende: Dipl.-Psych. Claudia Reimer, Kassenwart: Dipl.-Psych. Robert Warzecha. Mehr unter: www.dpnw.de

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW)
    Herr Dieter Adler
    Siebengebirgsstraße 86
    53229 Bonn
    Deutschland

    fon ..: 0228-7638203-0
    web ..: http://dpnw.de
    email : presse@dpnw.info

    Pressekontakt:

    Hanfeld PR
    Herr Ulrich Hanfeld
    Konstantinstraße 31
    53179 Bonn

    fon ..: 01751819772
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  4. Bürgermeister Thorsten Siehr über die Finanzen und Ideen für Ginsheim-Gustavsburg

    Juni 19, 2022 by PM-Ersteller

    BYC-News Interview mit Thorsten Siehr

    BildAm Mittwoch (15. Juni 2022) trat Thorsten Siehr (SPD) seinen ersten Arbeitstag als neuer Bürgermeister der Stadt Ginsheim-Gustavsburg an. BYC-News sprach am Freitag (17. Mai 2022) mit ihm über seinen ersten Tag als neuer Stadtchef und die Pläne für die kommenden Tage.

    Herzlicher Empfang im Rathaus
    Ich bin überall herzlich willkommen geheißen worden, was mich natürlich sehr gefreut hat. Aufgrund der Vielzahl an Terminen bin ich leider noch nicht dazu gekommen, durch die beiden Rathäuser zu gehen und alle zu grüßen. Das steht aber auf jeden Fall fest auf meinem Plan“, berichtet Thorsten Siehr. „Eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Beschäftigten der Verwaltung ist mit sehr wichtig“, betont Siehr.

    Die ersten Ideen sind bereits geboren
    „Der Mittwoch war ein spannender und sehr abwechslungsreicher Tag mit schönen Erlebnissen. Wir haben bereits in der Runde einige Ideen geboren, wie wir unsere Bürgerinnen und Bürger bei Entscheidungsprozessen und Maßnahmen noch stärker einbinden können. Auch erste konkrete Vorhaben haben wir angesprochen. So ging es unter anderem darum, wie wir der Vermüllung in Ginsheim-Gustavsburg entgegenwirken können. Wir geben als Stadt schon eine ganze Menge finanzieller Mittel dafür aus. Das kann man den Bürgern auch so widerspiegeln und darauf aufmerksam machen, dass auch sie gefragt sind, wenn es darum geht, die Stadt sauber zu halten“, so der neue Bürgermeister. „Ich habe da aber auch ein paar Ideen aus Frankfurt mitgebracht, wo ich vorher beruflich tätig war. Wir werden gemeinsam prüfen, inwieweit wir diese auch in Ginsheim-Gustavsburg schon bald umsetzen können.

    Natürlich seien auch einige organisatorische und personelle Dinge besprochen worden. So sollen im Rathaus die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass beispielsweise das Thema Wirtschaftsförderung wieder stärker in den Fokus rückt und das dafür benötigte Zeitkontingent und Personal dauerhaft zur Verfügung stehen.

    Themen aus dem Wahlkampf werden in Angriff genommen
    Auch für die kommenden Tage und Wochen sei sein Terminkalender schon gut gefüllt, berichtet Siehr. Dabei gehe es unter anderem auch um Themen, die er in seinem Wahlkampf angekündigt hatte, wie beispielsweise die Umgestaltung des Altrheinufers. Hier sei demnächst eine Besprechung mit dem Regionalparkverband geplant. „Ich hoffe, dass wir dann schon sehr bald gute und schöne Vorschläge präsentieren können“, erklärt er.

    Die Planzahlen für 2023 folgen Anfang Juli
    „Die Stadtkasse ist nach wie vor auf Kante genäht. Sicherlich wird uns auch noch einiges an Ausgaben erwarten, auch durch Kostensteigerung, wie beispielsweise durch den Tarifabschluss bei den Erzieherinnen und Erziehern, der bei uns auch wieder erheblich zu Buche schlägt. Aber der Bereich Finanzen wird die Planzahlen für 2023 erst Anfang Juli auf den Tisch legen, bis dahin kann man nur erahnen, wo die Reise hingeht“, so Siehr.

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    BYC News
    Herr Katja Dachs
    Große Hohl 28
    55263 Ingelheim-Wackernheim
    Deutschland

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    email : katja.dachs@byc-news.de

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    Herr Katja Dachs
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    55263 Ingelheim-Wackernheim

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  5. Lokal ist unsere Zukunft – und sie beginnt jetzt!

    Juni 15, 2022 by PM-Ersteller

    Das neue Buch „Lokal ist unsere Zukunft – Schritte zu einer Ökonomie des Glücks“ von Helena Norberg-Hodge stellt inspirierende Initiativen und Bewegungen aus aller Welt vor: Lokal statt global!

    BildErnährungsunsicherheit, unterbrochene Lieferketten, krisengebeutelte globale Märkte – immer mehr Menschen erkennen die Wichtigkeit regionaler und lokaler Versorgungsstrukturen und der damit einhergehenden lokalen Unabhängigkeit vom globalen Handel. Während die Politik um Lösungen ringt, machen Verbraucher überall auf der Welt bereits Nägel mit Köpfen: der Trend zu hochwertigen regionalen Lebensmitteln und Produkten wächst rasant.

    Das bestätigt auch der jüngste Ernährungsreport des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung: Für 82% der Befragten ist es wichtig, dass Lebensmittel aus ihrer Region kommen. Der FoodHub München, ein neuer Markt für biologische und regionale Lebensmittel mit Genossenschaftsbeteiligung in der bayerischen Landeshauptstadt, hat es vor kurzem sogar in die Tagesthemen geschafft.

    Neues Buch „LOKAL IST UNSERE ZUKUNFT“

    Doch nicht nur in Deutschland fragen Verbraucher vermehrt Regionalität nach sowie Transparenz darüber, wo und wie etwas erzeugt wurde. Die Bewegung wächst bereits auf allen Kontinenten. Das neue Buch „Lokal ist unsere Zukunft – Schritte zu einer Ökonomie des Glücks“ von Helena Norberg-Hodge, das im Neue Erde Verlag erschienen ist, fasst die wichtigsten Initiativen und Strömungen zusammen und stellt inspirierende Beispiele aus aller Welt vor – von Erzeugergemeinschaften für Bio-Lebensmittel in den USA über lokale Währungen zur Stärkung ländlicher Strukturen in Europa bis zu gemeinschaftsgeführten Krankenhäusern in Afrika, die zudem die Landflucht stoppen und lokale Arbeitsplätze schaffen.

    Gleichzeitig zeigt die Autorin, die in den 80er Jahren den Wandel von selbstversorgenden Gemeinden mit gesunden Strukturen hin zu einer verfallenden modernen Gesellschaft in Ladakh, Tibet selbst miterlebte, wie die Globalisierung alles zerstört hat: soziale Gefüge, ökologisches Gleichgewicht und traditionelle kleinbäuerliche Landwirtschaft – alles zugunsten von multinationalen Konzernen, die inzwischen auch starken Einfluss auf die Politik nehmen.

    Lokal statt global

    Doch der Wendepunkt ist erreicht, immer mehr Menschen wollen sich nicht mehr auf industriell gefertigte und quer über den Erdball gehandelte Produkte verlassen, die obendrein mit ihrem langen Transportwegen das Klima anheizen und nur selten frei von Pestiziden und Gentechnik sind. Sie wollen biologische, regionale und saisonale Produkte und haben erkannt, dass die lokale Wertschöpfung nicht nur den Produzenten zugute kommt und ihr Geld somit in der Region verbleibt, sondern auch ihnen selbst, indem sie sichere und transparente Produkte und Dienstleistungen erhalten, deren Nachverfolgung jederzeit möglich ist – eine WIN-WIN-Situation für alle.

    Die Gewinnmargen, die sonst an Zwischenhändler, Transporteure und große Konzerne gehen, verbleiben zum Beispiel bei den Landwirten, die dafür mehr in Ökologie und Freilandhaltung investieren können. Aber auch andere Bereiche der Gesellschaft profitieren.

    Stärkung der lokalen Wirtschaft – zum Wohle aller

    Lokale Unternehmensallianzen ermöglichen es kleinen und mittleren Unternehmen, sich zu vernetzen, sich gegenseitig zu unterstützen und die Vitalität der lokalen Wirtschaft zu stärken. Kommunale Zusammenschlüsse für dezentrale Versorgung mit Erneuerbaren Energien machen Gemeinden unabhängiger von steigenden Strompreisen. Gemeinschaftsbanken sind in der Lage, kleinen lokalen Unternehmen Kredite zu gewähren, die sie von den großen Kreditinstituten gar nicht oder nur unter erschwerten Bedingung erhalten würden. Und es gibt sogar seit kurzem eine Bewegung in den USA für gemeindeeigene Breitbanddienste, um den Kommunen mehr Kontrolle über ihr Internet zu geben, den Zugang dazu erschwinglicher und zuverlässiger zu gestalten und das Geld in der lokalen Wirtschaft zirkulieren zu lassen.

    Eine Ökonomie des Glücks

    Die „Ökonomie des Glücks“, zu der es auch ein ganzes Kapitel im Buch gibt sowie einen gleichnamigen Dokumentarfilm, produziert von der Autorin Helena Norberg-Hodge und ihrer Non-Profit-Organisation „Local Futures“, ist also möglich und machbar. Und Lokalisierung ist der Weg dazu.

    Auch bei uns gibt es bereits all die Zutaten für eine dezentralisierte und nachhaltige Gesellschaft, in der Mensch und Natur wieder im Mittelpunkt stehen. Die Slowfood-Bewegung, Urban Gardening, solidarische Landwirtschaft, Ökobauern mit Hofladen, Direktvermarkter, FoodHubs, gemeinwohlorientierte Unternehmen und regionale Versorgung mit selbsterzeugter erneuerbarer Energie wie zum Beispiel im unterfränkischen Großbardorf – Lokal ist unsere Zukunft und sie beginnt jetzt!

    „Lokalisierung ist ein Prozess der wirtschaftlichen Dezentralisierung, der es Gemeinden, Regionen und Nationen ermöglicht, mehr Kontrolle über ihre eigenen Angelegenheiten zu bekommen. Wie wir gesehen haben, gestalten globale Banken und Konzerne unsere Gesellschaften und unsere politischen Institutionen aktiv mit. Lokalisierung ist ein Weg, diesen Trend umzukehren: Anstatt dass die Wirtschaft die Regeln für die Gesellschaft bestimmt, bestimmen die Bürger – durch den demokratischen Prozess – die Regeln für die Wirtschaft.“  (Auszug aus dem Buch „Lokal ist unsere Zukunft – Schritte zu einer Ökonomie des Glücks“)

     

    Stimmen zum Buch

    „Es gibt keine wichtigere Aufgabe als die Re-Lokalisierung unserer Wirtschaft – sie wird helfen, alles zu heilen, vom Klimawandel bis zur menschlichen Traurigkeit. Und dieses Buch wird Ihnen zeigen, wie es geht, mit den Aussagen einiger der bemerkenswertesten Pioniere der Welt.“ – Bill McKibben, Autor und Gründer der internationalen Klimaschutzbewegung 350.org

    „Lokal ist in der Tat unsere Zukunft, und Helena Norberg-Hodge zeigt uns, wie wir dorthin gelangen können. Sie macht deutlich, dass es dabei vor allem um Verbindung geht: miteinander, mit der Natur, mit dem Ort. Dies ist ein unverzichtbarer Leitfaden, der den Weg zu einer Wirtschaft des menschlichen und ökologischen Wohlbefindens aufzeigt. Und wenn wir uns dem Klimawandel gegenübersehen, geht es um unser Überleben.“ – Judy Wicks, Autorin von Good Morning, Beautiful Business und Mitbegründerin der Business Alliance for Local Living Economies

     

    Buchinfo

    Helena Norberg-Hodge

    LOKAL IST UNSERE ZUKUFT
    Schritte zu einer Ökonomie des Glücks

    Verlag Neue Erde, Klappenbroschur, 192 Seiten
    ISBN 978-3-89060-819-8

    Mit einem Vorwort von Christian Felber, Initiator der Gemeinwohlökonomie (ecogood.org) 

    Link zum Buch

    DVD „Ökonomie des Glücks“ (Originalsprache Englisch mit deutschen Untertiteln): 
    EAN 4250128411394

     

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Neue Erde GmbH
    Frau Evelyn Rottengatter
    Cecilienstraße 29
    66111 Saarbrücken
    Deutschland

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    email : evelyn.rottengatter@neue-erde.de

    Neue Erde ist ein kleiner aber feiner Verlag mit Büchern „für Menschen, die auf dem Weg sind“. Gegründet 1984, hat er mehr als 350 Titel mit einer Gesamtauflage von über einer halben Million veröffentlicht. Europaweiter Vertrieb von vielfach übersetzten Titeln. Übersetzung und Herausgabe von internationalen Titeln in deutscher Sprache. Spezialisiert auf die Themenbereiche Lebenskunst, Spiritualität und Umweltschutz. Eigener Onlineshop: shop.neueerde.de

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