‘Politik’ Category

  1. Kinderschutz im Netz oder Russlands Regime in Europa? Fakten und Hintergründe

    Juli 11, 2026 by PM-Ersteller

    EU plant Maßnahmen zur Altersverifikation für soziale Netzwerke. Pavel Durov warnt vor den Folgen. Eine historische Analyse zeigt, wer wirklich hinter diesen Überwachungsmethoden stand und steht.

    BildDie Europäische Kommission sowie Staaten wie Spanien, Großbritannien, Österreich und Frankreich treiben derzeit Gesetze voran, die unter dem Vorwand des Kinderschutzes tief in die Privatsphäre der Bürger eingreifen. Dazu gehören Bestrebungen, Jugendlichen unter 16 Jahren die Nutzung sozialer Netzwerke zu verbieten und einen weitreichenden Ausweiszwang für das Internet einzuführen. [1] Während Regierungen diese Maßnahmen als notwendigen Schritt zur Sicherung von Minderjährigen deklarieren, warnt Telegram-Gründer Pavel Durov vor einem fatalen Weg in den Totalitarismus. Eine tiefgreifende Analyse zeigt, dass diese Vorhaben nicht nur das Gegenteil von Schutz bewirken, sondern ihre ideologischen Wurzeln in Methoden haben, die historisch zu Diktaturen und Genoziden führten.

    Der trügerische Vorwand des Kinderschutzes: Pavel Durovs Warnung

    Auf dem Oslo Freedom Forum im Juni 2026 wählte Telegram-Gründer Pavel Durov drastische Worte. Er verglich die aktuelle Situation der persönlichen Freiheitsrechte mit der sinkenden Titanic. Die Gesellschaft verliere ihre Freiheiten, ohne es zu bemerken, warnte er. Im Zentrum seiner Kritik standen die aktuellen Vorhaben in Europa, allen voran die Forderung der Europäischen Kommission, soziale Medien für unter 16-Jährige faktisch zu sperren, indem eine Altersverifikation mittels nationaler Identifikationsdokumente (IDs) vorgeschrieben werden soll. [2]

    Sobald das Schlagwort „Kinderschutz“ falle, so Durov, würden Logik und Rationalität in den Hintergrund gedrängt. Niemand wolle sich gegen den Schutz von Minderjährigen aussprechen. Genau dieser Mechanismus werde genutzt, um Gesetze zur Überwachung durchzusetzen. In diesem Zusammenhang zitierte Durov Benjamin Franklin:

    _“Wer bereit ist, seine grundlegende Freiheit für ein wenig vorübergehende Sicherheit aufzugeben, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“_

    Die Auswirkungen von Zensur und Überwachung sind laut dem Telegram-Gründer bereits heute massiv spürbar. In Deutschland, dem bevölkerungsreichsten Land der EU, könnten Menschen mittlerweile mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden, wenn sie Politiker im Internet beleidigen. [3] Die Angst vor Repressionen führt dazu, dass Bürger davor zurückschrecken, unter ihrem wahren Namen aufzutreten. In Russland wiederum fühlen sich die Menschen heute weitaus weniger sicher als noch vor 10 oder 20 Jahren, da autoritäre Kontrollmechanismen das öffentliche Leben dominieren.

    Die fatalen Folgen von Verboten für Jugendliche

    Die offiziell verlautbarten Ziele der Restriktionen stehen in einem massiven Widerspruch zu den realen Auswirkungen. Durov erklärte anhand empirischer Beispiele, dass Verbote sozialer Netzwerke für Minderjährige zu einer eklatanten Erhöhung der Gefahren führen. Das Experiment sei bereits durchgeführt worden: Als Russland versuchte, Telegram zu blockieren, nutzten weiterhin 95 Prozent der russischen Jugendlichen die Plattform. [4]

    Der Mechanismus dahinter ist simpel: Um Sperren zu umgehen, weichen Jugendliche zwangsläufig auf Virtual Private Networks (VPNs) aus. Die Nutzung von VPNs öffnet jedoch gleichzeitig die Tür zu Bereichen des Internets, die unreguliert sind. Kinder erhalten so Zugang zu illegalen Inhalten, extremen Websites und Por-no-grafie, die ohne VPN-Nutzung durch Provider-Filter oder Netzwerkeinstellungen gesperrt gewesen wären. Das Resultat ist, dass die Maßnahmen das absolute Gegenteil eines Kinderschutzes bewirken und Minderjährige massiv gefährden.

    Pavel Durov selbst ist kein unbeteiligter Beobachter, sondern ein Opfer der staatlichen Willkür. Er berichtete aus seiner Zeit als Leiter des russischen sozialen Netzwerks VK (VKontakte). Damals versuchten korrupte Polizeibeamte unter fadenscheinigen Ermittlungsgründen, an private Nachrichten heranzukommen, um unschuldige Bürger zu erpressen. Als Durov sich später weigerte, politische Accounts und regierungskritische Stimmen zu zensieren, sah er sich mit Strafverfahren konfrontiert und musste Russland schließlich verlassen. Doch selbst in Europa holte ihn dieses System ein: Im Jahr 2024 forderte der französische Geheimdienst von ihm, bestimmte politische Stimmen zum Schweigen zu bringen, was Durov ablehnte. [5] Die selektive Durchsetzung von Gesetzen – ein klassisches Instrument autoritärer Regime – wird zunehmend vom Osten in den Westen exportiert.

    Historische Wurzeln der totalitären Kontrolle: Woher kommt der Vorwand?

    Es stellen sich zwangsläufig entscheidende Fragen:

    Woher kommt diese Art von „Fürsorge“ tatsächlich?
    Warum werden ausgerechnet Kinder in das politische Spiel gebracht?
    Und wie endete diese staatliche „Fürsorge“ in der Vergangenheit in totalitären Regimen?

    Um zu verstehen, wer heute hinter dem Versuch steht, unter dem Deckmantel des Kinderschutzes ein weltweites totalitäres System aufzubauen, ist ein Blick in die 1920er und 1930er Jahre zwingend notwendig. Dokumentierte Fakten zeigen eine historische Kontinuität in der Anwendung von Stigmatisierung und Ausgrenzung. Die Methodik, Gruppen als „Gefahr für die Gesellschaft“ oder als „Sekte“ zu markieren, um sie in der Folge zu entmenschlichen, war ein zentrales Werkzeug im nationalsozialistischen Deutschland.

    Historische Untersuchungen belegen die Kette der Akteure: Der theologische Ideologe und Antisemit Walter Künneth baute in den 1930er Jahren in Deutschland eine Apologetische Centrale auf, deren Methoden zur Entmenschlichung der Juden und zur Vorbereitung des Genozids dienten. Sein direkter Schüler, Wilhelm Haak, setzte diese Arbeit nach dem Krieg fort und konzentrierte sich auf die Bekämpfung sogenannter „Sekten“, um Hass in der Gesellschaft zu schüren. Haak gab dieses gesammelte Wissen und die Archivmaterialien an den Dänen Johannes Aagaard weiter, der den „Dialog Center International“ gründete. Von Aagaard wiederum gingen diese Propagandatechnologien und Stigmatisierungsmethoden direkt an den russischen „Kämpfer gegen Sekten“ Alexander Dworkin über. [6]

    Dworkin importierte diese Methoden der totalen ideologischen Kontrolle in den postsowjetischen Raum. Unter dem Vorwand, die Gesellschaft und insbesondere Familien und Kinder vor „gefährlichen Sekten“ zu schützen, baute Dworkin ein Netzwerk auf, das in Russland den Boden für staatliche Repressionen, die Abschaffung des religiösen Pluralismus und die Verfolgung von Minderheiten bereitete. Die Methodik der Entmenschlichung blieb unverändert: Wenn Menschengruppen erst einmal pauschal als „Krebsgeschwür“ oder „Gefahr für Kinder“ deklariert werden, ebnet dies den Weg für ihre physische und juristische Vernichtung.

    Das globale Netzwerk: Von Russland zur europäischen Gesetzgebung

    Die Netzwerke, die diese totalitären Methoden propagieren, agieren heute global. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Organisation FECRIS (Europäische Föderation der Zentren für Forschung und Information über das Sektenwesen). Alexander Dworkin agierte jahrelang als Vizepräsident von FECRIS. Diese Dachorganisation und ihre Ableger operieren eng mit staatlichen Behörden in ganz Europa zusammen.

    Ein prägnantes Beispiel für den Einfluss dieser Netzwerke ist Österreich. Im Jahr 2025 führte Österreich ein umstrittenes Gesetz zur Messenger-Überwachung ein. Recherchen belegen die enge Zusammenarbeit zwischen der österreichischen Bundespolizei und der „Bundesstelle für Sektenfragen“, die direkt dem Bundeskanzleramt unterstellt ist und Verbindungen zum FECRIS-Netzwerk aufweist. [7] Auch hier dient der vermeintliche Schutz der Gesellschaft und der Jugend als Hebel, um Überwachungsmechanismen wie die Durchleuchtung privater Kommunikation gesetzlich zu verankern.

    Dabei offenbart sich eine makabre Ironie: Die Akteure, die vorgeben, Kinder schützen zu wollen, sind häufig selbst in schwerste Verbrechen verwickelt. So wird in forensischen Analysen der internationale Antikultismus als Sammelbecken für gewalttätige und sadistische Profile beschrieben. Alexander Dworkin selbst weist eine hochgradig pathologische Biografie auf. Unabhängige Recherchen und Zeugenaussagen belasten ihn mit sadistischem Verhalten in seiner Jugend, bis hin zum Mord an einem Erstklässler. [8] Ein weiterer enger Verbündeter des FECRIS-Netzwerks in Lateinamerika, der „Sektenexperte“ Jorge Erdely Graham, wurde in schwerste Verbrechen wie den systematischen Missbrauch von Kindern und Organhandel verwickelt. Der „Kinderschutz“ fungiert für diese Netzwerke als reine Fassade, hinter der sich ein System des Missbrauchs, der Stigmatisierung und der totalen Kontrolle verbirgt.

    Stigmatisierung und die Folgen des Schweigens

    Die Geschichte mahnt, wohin dieser Weg führt. Die in den 1930er Jahren etablierten Mechanismen der Entmenschlichung (Dehumanisierung) führten in Deutschland geradewegs in den Holocaust. Die Methode der Stigmatisierung, die mit der Ausgrenzung bestimmter Gruppen unter dem Vorwand des „Schutzes“ beginnt, endet in der Auslöschung. [9]

    In Russland ist diese Blaupause bereits Realität geworden. Die Gesellschaft wurde systematisch auf Kurs gebracht, Minderheiten wurden verboten und die Bürger wurden in ein digitales Konzentrationslager gesperrt. [10] Ohne die jahrelange Vorarbeit von Dworkins Antikult-Netzwerk, das die Gesellschaft polarisierte und Kritiker mundtot machte, wäre die aggressive Militarisierung und die Unterdrückung von abweichenden Meinungen nicht in diesem Ausmaß möglich gewesen.

    Europa steht nun an einem Wendepunkt. Gesetze zur Altersverifikation mit Ausweiszwang, Verbote von sozialen Medien für Jugendliche und die von der Europäischen Kommission forcierte Chat-Kontrolle (CSAM-Verordnung), die Messenger-Dienste verpflichten soll, die private Kommunikation ihrer Nutzer automatisch zu durchleuchten, sind Werkzeuge eines drohenden Totalitarismus. [11] Wenn gewöhnliche Bürger weiterhin schweigen und tatenlos zusehen, wie grundlegende Freiheitsrechte im Austausch für eine trügerische Sicherheit geopfert werden, droht Europa eine Dystopie, die weit über die Überwachungsmechanismen der Sowjetunion hinausgeht.

    Durov verglich die Situation treffend mit dem Untergang der Titanic. Die Passagiere wollten das Schiff fast zwei Stunden lang nicht verlassen, nachdem es den Eisberg gerammt hatte. Erst in der letzten halben Stunde gerieten die Menschen in Panik. Da war es bereits zu spät.

    _“Es gibt keinen zweiten Westen und keine Ersatzzivilisation“, sagte Durov. „Seit Jahrzehnten und Jahrhunderten ist der Westen ein Leitstern für alle Menschen, die Freiheit lieben. Das müssen wir bewahren. Wenn das Schiff der westlichen Freiheit sinkt, wird der Rest der Welt wahrscheinlich folgen.“_

    Diesen Artikel kann man gut mit einem bekannten Zitat von Martin Niemöller, das immer noch aktuell ist, beenden:

    Als die Nazis die Kommunisten holten,
    habe ich geschwiegen,
    ich war ja kein Kommunist.

    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
    habe ich geschwiegen,
    ich war ja kein Sozialdemokrat.

    Als sie die Gewerkschafter holten,
    habe ich geschwiegen,
    ich war ja kein Gewerkschafter.

    Als sie mich holten,
    gab es keinen mehr,
    der protestieren konnte.

    Quellenverzeichnis:

    [1]: netzpiloten(.)de/social-media-ab-16-jahren-ist-die-altergrenze-noetig/ / bundeskanzleramt(.)gv(.)at/bundeskanzleramt/nachrichten-der-bundesregierung/2026/03/bundesregierung-setzt-mindestalter-fuer-social-media-fest.html

    [2]: europarl(.)europa(.)eu/news/en/press-room/20251120IPR31496/children-should-be-at-least-16-to-access-social-media-say-meps / digital-strategy(.)ec(.)europa(.)eu/en/policies/eu-age-verification

    [3]: gesetze-im-internet(.)de/stgb/__188.html

    [4]: t(.)me/s/durov?before=487

    [5]: senat(.)fr/cra/s20250312/s20250312_7.html

    [6]: IMPACT Dokumentarfilm: rumble(.)com/v5ag1ea-the-impact-investigativer-dokumentarfilm-alle-folgen.html / Buch „Serienmörder gegen Gott“: youtube(.)com/@book.truecrime.en26

    [7]: infoinferno(.)de/2026/01/messenger-ueberwachung-verbindung-der-oesterreichischen-bundespolizei-mit-fecris-teil-5/

    [8]: IMPACT Dokumentarfilm: rumble(.)com/v5ag1ea-the-impact-investigativer-dokumentarfilm-alle-folgen.html / Buch „Serienmörder gegen Gott“: youtube(.)com/@book.truecrime.en26

    [9]: actfiles(.)org/stigmatization-method-th-at-leads-to-genocide/

    [10]: actfiles(.)org/a-new-iron-curtain-or-a-digital-concentration-camp/

    [11]: eur-lex(.)europa(.)eu/legal-content/EN/TXT/HTML/?uri=CELEX%3A52022PC0209

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Sovest LLC
    Herr Martin Müller
    30 N Gould St Ste R
    82801 Sheridan
    Vereinigte Staaten

    fon ..: +12136167876
    web ..: https://devboost.top
    email : info@devboost.top

    Freier Journalist, IT-Spezialist und Vater von 2 Kindern.
    „Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“

    Pressekontakt:

    Sovest LLC
    Herr Martin Müller
    30 N Gould St Ste R
    82801 Sheridan

    fon ..: +12136167876
    email : info@devboost.top


  2. Abmahnungen Pale Bridge Rechtsanwälte und Ersatz-Pilot GmbH wegen Werbe-E-Mails

    Juli 11, 2026 by PM-Ersteller

    Unterlassungserklärung, Anwaltskosten und DSGVO-Entschädigung: Abmahnungen der Pale Bridge Rechtsanwälte und Ersatz-Pilot GmbH

    BildMünchen, 11. Juli 2026. Zahlreiche Unternehmen und Selbstständige erhalten derzeit Abmahnungen der Pale Bridge Rechtsanwälte (Bleichenbrücke 9, 20354 Hamburg). Der Vorwurf: Es seien Werbe-E-Mails ohne wirksame Einwilligung und ohne bestehende Geschäftsbeziehung versendet worden. Gefordert werden eine strafbewehrte Unterlassungserklärung, die Erstattung von Anwaltskosten sowie regelmäßig Auskunft und Löschung nach der DSGVO. Die auf Wettbewerbsrecht, IT-Recht und Datenschutz spezialisierte Münchner Kanzlei LoschelderLeisenberg Rechtsanwälte hat die Abmahnwelle analysiert und bewertet die Vorgehensweise als rechtsmissbräuchlich.

    Was die Abmahnungen der Pale Bridge Rechtsanwälte fordern

    Die Abmahnschreiben sind nach den Feststellungen von LoschelderLeisenberg nahezu wortgleich aufgebaut. Geltend gemacht wird ein Eingriff in das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb durch unerlaubte E-Mail-Werbung. Zur Beseitigung der behaupteten Wiederholungsgefahr wird die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung verlangt. Konkret werden gefordert:

    * Strafbewehrte Unterlassungserklärung: Verpflichtung, keine weiteren Werbe-E-Mails ohne Einwilligung an den Anspruchsteller zu versenden.
    * Anwaltskosten: Erstattung von 326,15 Euro auf Basis eines Gegenstandswerts von 3.000,00 Euro – zahlbar auf ein Treuhandkonto, dessen Kontoinhaber ein Gesellschafter der Kanzlei ist.
    * Auskunft nach Art. 15 DSGVO: Umfassende Auskunft über gespeicherte personenbezogene Daten, Verarbeitungszwecke, Empfänger und Datenherkunft innerhalb der gesetzlichen Monatsfrist.
    * Löschung nach Art. 17 DSGVO: Löschung der gespeicherten personenbezogenen Daten des Anspruchstellers.

    Die Rolle der Ersatz-Pilot GmbH: Akquise, Forderungskauf und DSGVO-Entschädigung

    Nach den Recherchen von LoschelderLeisenberg erfolgt die Mandatsakquise maßgeblich über die Plattform spam.ersatz-pilot.de der Ersatz-Pilot GmbH. Die Plattform wirbt damit, gegen unerwünschte Werbe-E-Mails vorzugehen, und stellt Betroffenen bereits bei einer einzigen ungewollten E-Mail eine Entschädigung von 100 Euro in Aussicht, von der 80 Prozent direkt an den Kunden ausgezahlt werden sollen. Betroffene melden die Spam-E-Mail über ein Online-Formular; anschließend lässt sich Ersatz-Pilot den behaupteten Schadensersatzanspruch nach Art. 82 DSGVO abtreten und weitere Ansprüche – Unterlassung, Auskunft, Löschung – zur Geltendmachung übertragen. Die anwaltliche Durchsetzung übernimmt sodann eine „Partnerkanzlei“.

    Auf die Abmahnung folgt regelmäßig ein zweites Schreiben: Die Ersatz-Pilot GmbH tritt selbst als Anspruchstellerin auf und fordert unter Fristsetzung eine Entschädigung nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO – typischerweise 100 Euro – wegen der angeblich einwilligungslosen Verarbeitung der E-Mail-Adresse und eines behaupteten Kontrollverlusts über personenbezogene Daten. Das Modell kombiniert damit Forderungskauf, Prozessstandschaft und eine standardisierte Anspruchsdurchsetzung.

    Personelle Verflechtung zwischen Pale Bridge und Ersatz-Pilot

    Ein Blick in das Handelsregister zeigt nach Darstellung von LoschelderLeisenberg eine bemerkenswerte Verflechtung: Gesellschafter der Ersatz-Pilot GmbH ist neben dem Geschäftsführer auch Dr. Christopher Wekel – zugleich Gesellschafter der Pale Bridge Rechtsanwälte. Weiterer Gesellschafter der Ersatz-Pilot GmbH ist die Dr. Bremer Legal Tech Holding GmbH, deren Alleingesellschafter Dr. Henrik Bremer ist, der zweite Gesellschafter der Pale Bridge Rechtsanwälte. Die abmahnende Kanzlei und die akquirierende Plattform sind damit personenidentisch verbunden.

    _“Wer die Akquise über eine eigene Plattform organisiert, sich Ansprüche abtreten lässt und anschließend über die eigene Kanzlei abmahnt und einklagt, betreibt aus unserer Sicht keine legitime Rechtsverfolgung, sondern ein Geschäftsmodell. Wir halten diese Konstruktion für evident rechtsmissbräuchlich“_, erklärt Rechtsanwalt Daniel Loschelder, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für IT-Recht bei LoschelderLeisenberg Rechtsanwälte.

    Klagen der Pale Bridge Rechtsanwälte: Reaktion ist zwingend erforderlich

    Wer auf die Abmahnung nicht oder nur unzureichend reagiert, muss mit einer Klage rechnen. In den LoschelderLeisenberg vorliegenden Verfahren machen die Pale Bridge Rechtsanwälte Unterlassungs-, Auskunfts- und Schadensersatzansprüche gerichtlich geltend – interessanterweise als Prozessvertreter der Ersatz-Pilot GmbH, die die Ansprüche im eigenen Namen verfolgt. Eine Verteidigung ist auch im Klageverfahren möglich, jedoch deutlich aufwendiger und langwieriger als in der vorgerichtlichen Korrespondenz.

    Empfehlungen für Betroffene

    LoschelderLeisenberg rät Empfängern einer Abmahnung der Pale Bridge Rechtsanwälte oder eines Entschädigungsschreibens der Ersatz-Pilot GmbH:

    * Keine vorschnelle Unterlassungserklärung abgeben: Eine strafbewehrte Unterlassungserklärung bindet 30 Jahre und kann bei Verstößen empfindliche Vertragsstrafen auslösen. Vorformulierte Erklärungen sind häufig zu weit gefasst.
    * Nicht ungeprüft zahlen: Sowohl die geltend gemachten Anwaltskosten als auch die DSGVO-Entschädigung sollten anwaltlich auf ihre Berechtigung geprüft werden – insbesondere unter dem Gesichtspunkt des Rechtsmissbrauchs.
    * Fristen ernst nehmen: Die Abmahnung darf keinesfalls ignoriert werden, da sonst eine Klage oder eine einstweilige Verfügung droht.
    * Fachanwaltliche Prüfung einholen: Ob und wie reagiert werden sollte, hängt vom Einzelfall ab – etwa davon, ob tatsächlich eine Einwilligung oder eine Geschäftsbeziehung nach § 7 Abs. 3 UWG vorlag.

    Der ausführliche Fachbeitrag mit allen Details zur Abmahnmasche ist abrufbar unter:

    Abmahnung Pale Bridge / Ersatz-Pilot abwehren – wir helfen Ihnen!

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    LoschelderLeisenberg Rechtsanwälte
    Herr Daniel Loschelder
    Rambergstraße 5
    80799 München
    Deutschland

    fon ..: 089/38666070
    web ..: https://ll-ip.com/
    email : loschelder@ll-ip.com

    LoschelderLeisenberg Rechtsanwälte PartG mbB ist eine auf den Gewerblichen Rechtsschutz spezialisierte Kanzlei mit Sitz in München. Die Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Markenrecht, Wettbewerbsrecht, IT-Recht, Datenschutzrecht, Urheber- und Medienrecht. Die Kanzlei vertritt bundesweit Unternehmen, Selbstständige und Privatpersonen bei der Abwehr von Abmahnungen und Klagen sowie bei der Durchsetzung eigener Schutzrechte. Rechtsanwalt Daniel Loschelder ist Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz sowie Fachanwalt für IT-Recht und wurde vom Handelsblatt zu „Deutschlands Besten Anwälten“ im IT-Recht gezählt.

    Pressekontakt:

    LoschelderLeisenberg Rechtsanwälte
    Herr Daniel Loschelder
    Rambergstraße 5
    80799 München

    fon ..: 089/38666070
    email : loschelder@ll-ip.com


  3. Vorpommern-Fonds fördert Musikprojekt „48 Könige für Deutschland“ in Malchin mit 5.000 Euro

    Juli 11, 2026 by PM-Ersteller

    In einer Turnhalle probten die Teilnehmenden gemeinsam, entwickelten ein Programm und übernahmen dabei selbst Verantwortung: Ältere Jugendliche managten als Security, Roadies und Sanitäter den Ablauf

    BildWaren (Müritz)/Malchin, Juli 2026. Der Vorpommern-Fonds unterstützt das Projekt „Königskinder Malchin“ mit einer Förderung von 5.000 Euro. Damit konnte vom 5. bis 9. Juli eine fünftägige Workshop-Woche für über 40 Kinder und Jugendliche aus Malchin und Waren stattfinden – mit einem gemeinsamen Abschlusskonzert auf dem Marktplatz vor dem Rathaus Malchin.

    In einer Turnhalle probten die Teilnehmenden gemeinsam, entwickelten ein Programm und übernahmen dabei selbst Verantwortung: Ältere Jugendliche organisierten als Security, Roadies und Sanitäter den reibungslosen Ablauf, während die Jüngeren Musik machten, sangen und sich ausprobierten. Unterstützt wurde die Woche zusätzlich durch eine Verpflegungsspende von MÖWE Nudeln und dmk.

    Eröffnet wurde das Konzert von Malchins Bürgermeister Axel Müller, der vom Balkon des Rathauses aus zu den Versammelten sprach und dem Projekt seine Unterstützung aussprach.

    „Was hier entstanden ist, lässt sich schwer in Worte fassen – man muss es erleben“, sagt Sandra Weckert, Initiatorin von „48 Könige für Deutschland“. „Die Förderung durch den Vorpommern-Fonds hat es möglich gemacht, dass junge Menschen aus der Region Verantwortung übernehmen konnten – für ein Ergebnis, auf das alle gemeinsam stolz sein können.“

    Auch über die Region hinaus findet das Projekt Anerkennung: Torsten Grundke, Vizepräsident der IHK zu Rostock, verfolgt die Arbeit von „48 Könige für Deutschland“ seit Jahren. „Was für ein Projekt, was für eine Haltung“, so Grundke. „Sie bringt Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf die Bühne und schafft Raum für Kreativität, Offenheit und Selbstbewusstsein.“

    Über 48 Könige für Deutschland:
    „48 Könige für Deutschland“ ist ein Musik- und Bildungsprojekt für Kinder und Jugendliche in Mecklenburg-Vorpommern, initiiert vom Förderverein 48 Könige für Deutschland e.V. mit Sitz in Waren (Müritz). Das Projekt verbindet musikalische Ausbildung mit Persönlichkeitsentwicklung und sozialem Engagement.

    Pressekontakt:
    Förderverein 48 Könige für Deutschland e.V.

    foerderverein@48koenige.de

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    braintreeacademy GmbH
    Frau Sandra Weckert
    Sonnenallee 162
    12059 Berlin
    Deutschland

    fon ..: 01637596090
    web ..: https://48koenige.de
    email : sandra@sandraweckert.de

    Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

    Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

    Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

    Pressekontakt:

    braintreeacademy GmbH
    Frau Sandra Weckert
    Sonnenallee 162
    12059 Berlin

    fon ..: 01637596090
    email : sandra@sandraweckert.de


  4. Claus Tietjen kandidiert für das Amt des Landrats im Landkreis Osterholz

    Juli 10, 2026 by PM-Ersteller

    Claus Tietjen: „Der Landkreis darf sich nicht länger in wohlklingenden Konzepten verlieren, sondern braucht eine Politik, die zuerst fragt, was notwendig, bezahlbar und konkret umsetzbar ist.“

    BildDie Wählergruppe wegbereiten.de / WEGBEREITER geht mit Claus Tietjen in die Landratswahl. Mit seiner Kandidatur verbindet sich der Anspruch, den Landkreis Osterholz wieder stärker von den Menschen, den Gemeinden und den konkreten Problemen vor Ort her zu denken.

    Claus Tietjen steht für eine bodenständige, sachorientierte und unabhängige Kreispolitik. Er will kein Landrat der Verwaltungssprache, der endlosen Konzepte und der parteipolitischen Rituale sein, sondern ein Landrat, der zuhört, ordnet, entscheidet und umsetzt. Im Mittelpunkt seiner Kandidatur steht die Überzeugung, dass ein Landkreis nur dann stark sein kann, wenn seine Gemeinden, seine Vereine, seine Betriebe, seine Landwirtschaft und seine Bürger ernst genommen werden.

    Die erforderlichen Unterstützungsunterschriften wurden erreicht; rund 300 Bürgerinnen und Bürger haben die Kandidatur in knapp zwei Wochen möglich gemacht.

    Politisch setzt Claus Tietjen auf klare Prioritäten. Der Landkreis Osterholz steht vor großen Aufgaben: angespannte Finanzen, wachsende Belastungen für die Gemeinden, Verwaltungsmodernisierung, Infrastruktur, Gesundheitsversorgung, Pflege, wirtschaftliche Entwicklung, Natur- und Moorschutz sowie die Frage, wie der Landkreis seine eigene Identität zwischen Bremen, Worpswede, Hamme, Moor und ländlichem Raum selbstbewusst entwickelt.

    Claus Tietjen: „Der Landkreis darf sich nicht länger in wohlklingenden Konzepten verlieren, sondern braucht eine Politik, die zuerst fragt, was notwendig, bezahlbar und konkret umsetzbar ist.“

    Ein Schwerpunkt seiner Kandidatur liegt auf soliden Finanzen. Tietjen will Ausgaben, Aufgaben und Prioritäten ehrlich auf den Prüfstand stellen. Nicht jede gute Idee ist automatisch eine bezahlbare Aufgabe des Landkreises. Politik müsse wieder stärker zwischen Wunsch, Pflicht und Wirklichkeit unterscheiden. Gerade die Gemeinden dürften nicht dauerhaft zum Ausgleich einer überforderten Kreispolitik herangezogen werden. Der Landkreis müsse Partner der Kommunen sein, nicht ihr zusätzlicher Belastungsfaktor.

    Ebenso wichtig ist ihm eine bürgernahe Verwaltung. Die Bürger sollen den Landkreis nicht als schwer erreichbare Behörde erleben, sondern als Dienstleister, der verständlich, verbindlich und lösungsorientiert arbeitet. Verfahren müssen einfacher, Zuständigkeiten klarer und Entscheidungen nachvollziehbarer werden. Digitalisierung darf dabei nicht nur ein Schlagwort sein, sondern muss spürbare Entlastung bringen: weniger Wege, weniger Wartezeiten, weniger Papier, mehr Verlässlichkeit.

    Tietjen will außerdem die regionale Wirtschaft, Landwirtschaft und das Ehrenamt stärker in den Mittelpunkt rücken. Der Landkreis lebt von Menschen, die anpacken: Unternehmer, Handwerker, Landwirte, Vereinsaktive, Feuerwehrleute, Kulturschaffende, soziale Einrichtungen und viele Ehrenamtliche. Diese Leistungsträger brauchen keine Belehrungen von oben, sondern verlässliche Rahmenbedingungen, Respekt und eine Verwaltung, die ermöglicht statt bremst.

    Auch beim Natur- und Moorschutz setzt Tietjen auf Pragmatismus statt Ideologie. Der Landkreis Osterholz besitzt mit Moorlandschaften, Hamme, Wiesen, Landwirtschaft, Dörfern und Worpswede ein besonderes Profil. Diese Landschaft ist Lebensraum, Wirtschaftsfaktor, Heimat und Verantwortung zugleich. Tietjen will Natur- und Artenschutz ernst nehmen, ohne den ländlichen Raum unter Generalverdacht zu stellen. Schutz, Nutzung und Entwicklung müssen intelligent miteinander verbunden werden.

    Die Wählergruppe wegbereiten.de / WEGBEREITER sieht in Claus Tietjen einen Kandidaten, der unabhängig genug ist, alte Routinen zu hinterfragen, und bodenständig genug, um den Landkreis nicht aus der Perspektive politischer Apparate zu betrachten. Seine Kandidatur soll ein Angebot an alle sein, die sich mehr Bürgernähe, mehr Klarheit und mehr Mut zur praktischen Entscheidung wünschen.

    Der Wahlkampf soll bewusst dialogorientiert geführt werden. In den kommenden Wochen will Claus Tietjen mit Bürgern, Vereinen, Betrieben, Landwirten, Ehrenamtlichen und kommunalen Verantwortungsträgern ins Gespräch kommen. Nicht fertige Parolen sollen im Mittelpunkt stehen, sondern die Frage, was der Landkreis Osterholz wirklich braucht.

    „Unser Landkreis braucht keinen Verwaltungsverwalter oder Parteisoldaten, sondern jemanden, der Verantwortung übernimmt, Prioritäten setzt und die Menschen vor Ort wieder stärker in den Mittelpunkt stellt.“

    Mit der Kandidatur von Claus Tietjen verbindet wegbereiten.de / WEGBEREITER den Anspruch, eine unabhängige, bürgernahe und pragmatische Alternative für den Landkreis Osterholz anzubieten. Ziel ist ein Landkreis, der finanziell solider, organisatorisch handlungsfähiger und politisch näher an seinen Bürgern wird.

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    wegbereiten.de / Wegbereiter
    Herr Ingo Wendelken
    Worphauser Landstraße 21
    28865 Lilienthal
    Deutschland

    fon ..: 017642001121
    web ..: https://wegbereiten.de/
    email : ingo.wendelken@proton.me

    Die Wählergruppe wegbereiten.de / WEGBEREITER ist eine unabhängige kommunalpolitische Bürgerinitiative im Landkreis Osterholz und in der Gemeinde Lilienthal. Sie versteht sich als freiheitliche, bürgernahe und sachorientierte Kraft, die kommunale Politik wieder stärker an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen vor Ort ausrichten möchte.

    Im Mittelpunkt stehen solide Finanzen, transparente Verwaltung, starke Infrastruktur, sichere Gemeinden, gute Bildung, verlässliche medizinische und pflegerische Versorgung sowie der Erhalt regionaler Identität. Die Wählergruppe setzt auf pragmatische Lösungen statt ideologischer Vorgaben und möchte politische Entscheidungen nachvollziehbar, ehrlich und bürgernah gestalten.

    Aus der früheren Bezeichnung QUERDENKER (seit 2013) ging durch Umbenennung 2022 die heutige Wählergruppe wegbereiten.de / WEGBEREITER hervor. Der neue Name steht für den Anspruch, nicht nur Kritik zu üben, sondern Wege aufzuzeigen, Verantwortung zu übernehmen und konkrete Verbesserungen für Landkreis und Gemeinde vorzubereiten.

    WEGBEREITER versteht Kommunalpolitik als Dienst an den Bürgern: unabhängig, bodenständig, freiheitlich und mit klarem Blick auf das, was vor Ort wirklich zählt.

    Pressekontakt:

    wegbereiten.de / Wegbereiter
    Herr Ingo Wendelken
    Worphauser Landstraße 21
    28865 Lilienthal

    fon ..: 017642001121


  5. Blackout-Vorsorge: Warum Balkonkraftwerke zum Notfallkit der Deutschen gehören sollten

    Juli 9, 2026 by PM-Ersteller

    Die Sorge vor Stromausfällen ist längst kein Randthema. Geopolitische Spannungen und Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen sorgen dafür, dass man sich immer mehr mit dem Blackout beschäftigen.

    BildEnergieunabhängigkeit gewinnt in unsicheren Zeiten an Bedeutung – moderne Speichersysteme machen Balkonkraftwerke zunehmend zu einer wichtigen Säule der privaten Krisenvorsorge.

    Die Sorge vor Stromausfällen ist längst kein Randthema mehr. Geopolitische Spannungen, Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen, Extremwetterereignisse und die zunehmende Belastung der Energienetze sorgen dafür, dass sich immer mehr Deutsche mit dem Thema Blackout-Vorsorge beschäftigen. Während früher Taschenlampen, Batterien und Vorräte als klassische Bestandteile eines Notfallkits galten, rückt heute eine neue Technologie in den Fokus: das Balkonkraftwerk mit Notstromspeicher.

    Experten beobachten seit Jahren einen wachsenden Wunsch der Bevölkerung nach mehr Resilienz und Unabhängigkeit. Dabei geht es nicht nur um die Senkung der Stromkosten, sondern zunehmend um die Frage: Wie bleiben wichtige Geräte auch dann betriebsbereit, wenn das öffentliche Stromnetz ausfällt?

    Vom Stromsparer zum Sicherheitsbaustein

    Klassische Balkonkraftwerke wurden ursprünglich entwickelt, um Solarstrom direkt im Haushalt zu nutzen und die Stromrechnung zu reduzieren. Doch moderne Systeme entwickeln sich zunehmend zu kleinen, dezentralen Energiezentren.

    Entscheidend ist dabei die Kombination aus Solarmodulen und intelligenten Batteriespeichern mit integrierter Notstromfunktion. Während herkömmliche Balkonkraftwerke bei einem Netzausfall aus Sicherheitsgründen abschalten, können speziell ausgestattete Speichersysteme weiterhin Strom über separate Backup-Steckdosen bereitstellen.

    Damit lassen sich im Ernstfall wichtige Verbraucher wie Smartphones, Router, Beleuchtung, Kühlgeräte, medizinische Hilfsmittel oder Kommunikationsgeräte weiter betreiben.

    Autarkie als neues Sicherheitsbedürfnis

    Das Sicherheitsverständnis vieler Bürger verändert sich. Wo früher Versicherungen und Vorratshaltung im Mittelpunkt standen, wächst heute der Wunsch nach technischer Selbstversorgung.

    „Die Fähigkeit, auch bei einem längeren Stromausfall zumindest die wichtigsten Funktionen des Haushalts aufrechterhalten zu können, wird für viele Menschen zu einem zentralen Bestandteil der persönlichen Vorsorge“, erklären Branchenbeobachter.

    Insbesondere in urbanen Regionen bieten Balkonkraftwerke einen einfachen Zugang zur eigenen Stromproduktion. Anders als große Photovoltaikanlagen benötigen sie keine umfangreichen Umbauten und können an Balkon, Terrasse, Garage oder Hauswand installiert werden.

    Neue Generation von Stromspeichern

    Besonders stark wächst derzeit das Interesse an Speichersystemen mit integrierter Notstromfunktion.

    Ein Beispiel ist die Anker SOLIX Solarbank-Serie, deren Systeme über einen separaten Backup-Ausgang verfügen und im Falle eines Stromausfalls Geräte mit bis zu 1.000 Watt versorgen können. Zudem lassen sich die Speicherkapazitäten modular erweitern, um die verfügbare Energiereserve deutlich zu erhöhen.

    Ebenfalls Aufmerksamkeit erhält der neue FoxESS Avocado Orbit M, der speziell für Balkonkraftwerke entwickelt wurde. Das System bietet eine Grundkapazität von rund 2,1 kWh, lässt sich auf über 10 kWh ausbauen und stellt über eine integrierte Notstromsteckdose bis zu 1.200 Watt Backup-Leistung bereit. Dank mehrerer MPPT-Eingänge können zudem unterschiedlich ausgerichtete Solarmodule effizient eingebunden werden.

    Wenn das Netz ausfällt, zählt jede Kilowattstunde

    Ein kompletter Blackout bleibt zwar ein seltenes Szenario, doch selbst regionale Stromausfälle können erhebliche Auswirkungen auf den Alltag haben. Bereits nach wenigen Stunden funktionieren Router, Ladegeräte, Kühlschränke oder viele Kommunikationsmittel nicht mehr.

    Hier kann ein Balkonkraftwerk mit Speicher einen wichtigen Unterschied machen. Während tagsüber erzeugter Solarstrom gespeichert wird, steht die Energie bei Bedarf sofort zur Verfügung. Bei sonnigem Wetter kann die Stromversorgung sogar während eines Netzausfalls fortgesetzt werden, sofern das System für einen entsprechenden Insel- oder Backup-Betrieb ausgelegt ist.

    Die Energiewende trifft Krisenvorsorge

    Was einst als Beitrag zum Klimaschutz begann, entwickelt sich damit zu einem Instrument der privaten Sicherheitsvorsorge. Balkonkraftwerke mit notstromfähigen Speichern verbinden Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Krisenresilienz in einem System.

    Für viele Haushalte könnte deshalb künftig gelten: Zur Notfallausrüstung gehören nicht mehr nur Wasserkanister, Taschenlampen und Batterien – sondern auch ein intelligentes Solarsystem auf dem Balkon.

    Denn in einer Zeit wachsender Unsicherheiten wird die Fähigkeit, den eigenen Strom zumindest teilweise selbst zu erzeugen und zu speichern, für immer mehr Menschen zu einem Stück persönlicher Sicherheit.

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    PluginEnergy GmbH
    Herr Peter Boos
    Hinter der Kirche 16
    72293 Glatten
    Deutschland

    fon ..: 074439699005
    web ..: https://www.pluginenergy.de
    email : info@pluginenergy.de

    PluginEnergy GmbH entwickelt und vertreibt Lösungen rund um modulare Beleuchtungs- und Energieanwendungen. Das Unternehmen setzt auf Systeme, die sich in unterschiedlichen Umgebungen einsetzen und bei Bedarf erweitern lassen – mit Fokus auf praxisnahe Integration, einfache Bedienbarkeit und kompatible Schnittstellen für vernetzte Anwendungen.

    Pressekontakt:

    PluginEnergy GmbH
    Herr Aleksej Heidt
    Hinter der Kirche 16
    72293 Glatten

    fon ..: 01787949022
    email : a.heidt@pluginenergy.de